• Hier sagen die Uralt-Ultras ihre Meinung,
    unabgesprochen und eigenverantwortlich.

     

     

     

    Rot-Weiss Essen gegen FC Köln U23 - Kommentar von HDKRWE

    29.01.2012:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 3:4 , Halbzeit 0:1
    Tore: 0:1 Robin Hömig (45.), 1:1 Lukas Lenz (49.), 2:1 Timo Brauer per Elfmeter (58.), 3:1 Lukas Lenz (61.), 3:2  Dino Bisanovic per Elfmeter (65.)
    3:3 Lucas Musculus (83.), 3:4 Stefan Thelen 87.)
    Besondere Vorkommnisse: Lamczyk hält Elfmeter von Bisanovic lt. Tom123
    Zuschauer: 6159

    Einen Tag nach einem „denkwürdigen“ Spiel fällt es mir immer noch etwas schwer, die richtigen Worte zu finden.
    Es hätte ein richtig schöner Tag werden können, denn UU-Justiziar und Geschäftsführer Pottwahl hatte sich mal wieder die Ehre gegeben und von der Bielefelder Fraktion hatten sich Linne und Bibi Su als Verstärkung ins GMS begeben.
    Na ja, zeitweise bzw. phasenweise war es ja auch ein schöner Tag……….allerdings nur für ungefähr 20 Minuten……so etwa  zwischen 16.30 Uhr und 16.50 Uhr…..

    Die erste Halbzeit war einfach nur öde.
    Ein ziemlich trostloser Kick von beiden Seiten, der nur von zwei herrlichen Kopfbällen auf Essener und Kölner Seite unterbrochen wurde, die von den Keepern allerdings genauso herrlich pariert wurden.
    Es gab schließlich noch eine weitere Großchance für den FC, als ein Kölner ein paar Meter vor unserer Bude  frei zum Schuß kam, aber Lamczyk mehr oder weniger angeschossen hat.
    Mit dem Pausenpfiff dann das 0:1, bei dem Lamczyk nach meiner bescheidenen Meinung die Hereingabe „zu kurz“ weg gefaustet hat und ein Kölner dann recht locker einnetzen konnte.
    Dieses Tor hat mich angesichts der ziemlich hilflosen rot-weissen Angriffsbemühungen in der ersten Halbzeit im Hinblick auf die Aussichten für die zweite Halbzeit in der Pause recht trübsinnig werden lassen.

    Aber dann brachte „Waldi“ zur zweiten Halbzeit den „Lucky“ und meine oben erwähnten schönen 20 Minuten nahmen ihren Anfang.
    Das war der RWE, der richtig Spaß macht.
    Druckvoller Angriffsfußball von Beginn an und schließlich drei Tore in 12 Minuten, wobei ich mich für Lenz wegen seiner beiden Tore besonders gefreut habe.
    Allein das Tor zum 3:1 war das Eintrittsgeld wert. Herrliche Balleroberung von Avci im Mittelfeld, anschließend ein perfekt vorgetragener Angriff über den linken Flügel, schöne Flanke und schulmäßiger Kopfball, besser geht es nicht.
    Bei der darauf folgenden Umarmung durch Pottwahl hatte ich echte Sorgen um meine Rippen.

    Na ja, nach diesem Tor war die schöne Phase des Tages allerdings auch schon wieder vorbei.
    Die Kölner, die von der Kulisse nach der Pause erst offensichtlich ziemlich beeindruckt waren, haben nach dem 3:1 das Heft wieder in die Hand genommen……..und RWE hat das – warum auch immer - zugelassen.
    Sicherlich hat es den Kölnern in die Karten gespielt, dass der Anschlusstreffer sehr früh nach dem 3:1 gefallen ist.
    Aber mir ist schon sauer aufgestoßen, dass RWE nach dem 3:1 praktisch nicht mehr statt gefunden hat.
    (Ob die Elfer für Köln berechtigt waren, konnte ich aus dem „Nordkäfig“ nicht beurteilen.
    Wobei ich aber auch ehrlich sagen muß, dass ich den Elfer für RWE niemals gepfiffen hätte)
    Aber wie auch immer; als Lamczyk den zweiten Elfer für Köln gehalten hat, war ich mir trotz meiner pessimistischen Grundeinstellung dennoch irgendwie sicher, dass der Drops jetzt gelutscht war.
    Zumal mir Linne angesichts des gestrigen 3:2-Sieges der Armina gegen Darmstadt in die Hand versprochen hat, dass RWE das 3:2 auch halten wird.
    Er hatte kaum ausgesprochen, als der Ausgleich fiel.

    Ein Spiel auf diese Art zu verlieren ist immer bitter und ein Remis wäre allemal gerecht gewesen.
    (Hätte Lamczyk seinen Kopfball in der Schlußminute zum 4:4 versenkt, wären wohl alle Dämme gebrochen…….ach lassen wir das mit dem „hätte“ und „wäre“ usw.)
    Aber als unverdient würde ich den Sieg für Köln auch nicht bezeichnen.
    Sie haben schon den „gepflegteren“ Ball gespielt und bezogen auf RWE muß man einfach sagen, dass es auch in der 4. Liga mit eben nur 20 guten Minuten keinen Blumenpott zu gewinnen gibt.

    Für „höhere Ziele“ müsste diese Mannschaft jedenfalls nicht unerheblich verstärkt werden.
    Da aber ohne Moos bekanntlich nicht viel los ist und nur Leute wie David Copperfield oder Harry Potter aus dem leeren Zylinder zaubern können, bin ich mal gespannt, ob und wie dieses Problem gelöst werden wird.

    Hätten wir mit Vince gewonnen?
    Mag sein, die Kombination Heppke/Denker in der Innenverteidigung war ja mal wieder aus der Not geboren und entsprechend uneingespielt.
    Allerdings hatte ich bei den Toren zum 3:3 und 3:4 schon den Eindruck, dass die Kölner da auf keine allzu große Gegenwehr gestoßen sind.
    Wie sagt man so schön? Wie ein heißes Messer durch weiche Butter…….
    Aber ich will da aufgrund der bescheidenen Sicht  aus dem „Nordkäfig“ keinen verurteilen, da warte ich mal auf Rot-Weiss TV.

    Das gestrige Spiel hat mich auf fatale Weise an den Kick gegen den BVB II im Dezember 2008 erinnert (der geneigte Leser wird sich ebenfalls ungern erinnern)
    RWE machte damals aus einem 0:2 ein 3:2, nur um dann in der 88. und 91. Minute die Tore zum 3:3 und 3:4 zu kassieren.

    Was soll es?
    Der gestrige Tag hat trotz allem auf jeden Fall mit einem mehrstündigen gediegenen „Stell-Dich-ein“ beim Iren im Girardet-Center einen versöhnlichen Abschluss gefunden, auch wenn die übertragene Niederlage der ersten Kölner Mannschaft, der ich von Herzen einen Sieg gegönnt hätte, zumindest meine „sportliche“ Laune nicht unbedingt verbessert hat.

    Die diversen Bierchen haben trotzdem geschmeckt und sind auch alle „drin geblieben“.
    So gesehen waren es doch mehr als nur 20 schöne Minuten……

    Kappen-Manni mit Geschäftsführer Pottwahl in allerbester Stimmung

    sehne

    ....mehr innerlich :-)


     

     

     

    Mainz 05 U23 gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von CD, die "Milde Seife"

    22.01.2012:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 1:2 , Halbzeit 1:0
    Tore: 1:0 Schneider (37.), 1:1 Koep (51.), 1:2 Grund (85.)
    Zuschauer: 100 Mainzer (incl. Ordner und Polente), geschätzte rd 300 Rote

    Unsere Mannschaft:
    Lamczyk - Lehmann, Denker (67. Jasmund), Wagner, Grund - Brauer, Heppke -
    Koep (72. Lenz), Lemke - Kaya (65. Enzmann), Avci
    Unser Trainer: Waldemar Wrobel
    Rot-Weiss zieht den Karneval vor.

     

    10:45 Uhr Abfahrt aus dem Pott bei leichtem Nieselregen und 8°C, und die Frisur sitzt.
    13:00 Uhr Ankunft in Mainz, 6°C und trocken, leicht böiger Wind, und die Frisur sitzt, dank Kappe.
    Bei der Ankunft auf dem Parkplatz vor dem Stadion wurde mir dieser Bericht reingedrückt. Nein, nein cd musst du nicht, so lauteten die einlullenden Worte des UU-Präsidenten, und machst du es? Wer gedient hat, kennt die Konsequenzen einer Befehlsverweigerung.

    Bereits beim Einzug aufs Stadionvorgelände erfolgte der erste Knall. Happos tragbarer Ü-Wagen wurde wegen urheberrechtlicher Bedenken der Mainzer Ordner beanstandet. Verständlich, denn Digitalfilme der 2. Mainzer Mannschaft sind auf der ganzen Welt begehrt. Somit wurde das kostbare Ding ordnungsgemäß abgegeben, worauf die Aufbewahrungsdame sich über die in der Tasche befindliche, supraleichte Titankamera merklich wunderte. Nun, wer hat, der hat, oder nicht?

    Im Bruchweg-Stadion fühlt sich der Nostalgiker wohl. Der Platz war augenscheinlich ausgezeichnet. Die ersten zehn Minuten waren ein unspektakuläres Abtasten beider Mannschaften. Nach einer Viertelstunde zappelte der Ball plötzlich im Mainzer Netz. Nach einem Eckball kam Heppke völlig frei zum Schuss, der von einem Essener Mitspieler vor Torlinie ins Netz beförderte. Abseits.! Obwohl Rot-Weiss jetzt seine beste Phase hatte,
    agierte er überwiegend zu defensiv und ohne Mumm. Das Spiel verlagerte sich
    größtenteils in der Essener Hälfte, wobei viele Rückpässe zum Torwart, ihn manchmal alt aussehen ließen.
    Sehr alt sah er aus, als er nach einem Mainzer Freistoß auf der Torlinie kleben blieb und durch große Unordnung in der Abwehr. das Tor für Mainz in der 37. Minute fiel. Verdient ist anders; obwohl Mainz durch seine Ballsicherheit und sicheres Passspiel auffiel, aber genauso harmlos vor dem gegnerischen Strafraum agierte. Mit 0:1 ging es in die Pause und wenig
    Hoffnung auf ein besseres Spiel.
    Fazit: Nie war der Siegeszeitpunkt besser, als heute.
    Ungewöhnliches tat sich auf, als sich unserer Torwart mit seinem Torwarttrainer kurz vor Ende der Halbzeitpause Aufwärmtrainingbetrieb. Als Koep in der 51. Minute den Ausgleich in Abstaubermanier schoss, glaubten wir an die Trendwende. Es war ein Trugschluss. Viele Abspielfehler und Fehlpässe konnten die Rot-Weisse Fanseele aber nicht trüben. Im Gegensatz zum Spiel wurde die Stimmung im roten Block immer besser. Die kritischen Stimmen auf der Tribüne sogar immer pastoraler. So bestand der Forist Peter Dahl darauf,
    den Zeitpunkt 15:30 Uhr ausdrücklich im Bericht aufzunehmen, als unser Torhüter einen senkrecht, ganz toll fallender Flatterball nahezu unbedrängt aus der Lüft pflückte.
    Keiner weiß warum, aber in den letzten zehn Minuten ging ein Ruck durch die Rot-Weisse Mannschaft. Plötzlich oder auch vielleicht durch die Auswechslungen verspürte die Mannschaft mehr Zug zum gegnerischen Tor. Und jetzt taten sich plötzlich auch vermehrt Torraumszenen für uns auf. Die Mannschaft hat sich in den Schlussminuten selbst belohnt
    und durch Kevin Grund das 2:1 den verdienten Sieg herausgespielt.

    Drei Punkte im Sack. Nach dem "Wie" fragt nur der Trainer intern und von den
    Fans nachher keiner mehr.
    Falls einer mit der cd-Sicht nicht einverstanden ist, dem sei gesagt: Kein Problem. cd ist Sympatmann, wollen immer gewinnen.

    Gruß an alle, cd

     

    Anmerkung vom Präses:
    Erstmal herzlichen Dank lieber Christian für Deinen wie nicht anders zu erwartenden hochqualitativen Kommentar. Da haste mir Arbeit erspart. Mußte mich ja schließlich auch noch um das Filmmaterial kümmern.

    Hast was gut bei mir !

    Ganz herzlichen Dank auch dem "Adler" Roland und der Navigatorin Claudia für die wieder mal entspannte und lehrreiche Reise. Die Erinnerungen habe ich bereits eingetütet und downgeloadet. Es muß einfach etwas zu bedeuten haben, daß der Adler mich exakt um 19:07 Uhr am Hbf Essen resozialisiert ablieferte. Auf einen Tripp nach Entenhausen freue ich mich schon heute riesig.

    Peter "Micha" Dahl, ich hoffe Du bist wohlbehalten und sicher zu Hause gelandet. Ein Leben in vollen Zügen geniessen kann man noch besser, wenn RWE gewonnen hat.


     

     

     

    Derby-Cup 2012 - Kommentar von Happo

    10.01.2012:

    Kinder wie die Zeit vergeht. Liegen zwischen meinem ersten Besuch eines Hallenfußballtuniers und wohlmöglich meinem Letzten tatsächlich 4 Jahrzehnte ?

    Ich bin eh kein Freund von Oldie-Veranstaltungen, die Vergangenheit läßt sich nunmal nicht in die Gegenwart transformieren. Es fehlt das Feeling.

    Und auch der äußere Rahmen war ein Anderer. Seinerzeit hieß es: Halle restlos ausverkauft, gestern blieb die Hälfte der Plätze frei. Auch war kein Erstligist zu Gast. Dazu der kundenunfreundliche Montag als Spieltag. Im Vorfeld wurde über die Preisgestaltung schon reichlich gewettert. Hätte ich doch ein paar Tage länger gewartet um Tickets zu besorgen, eine Menge Geld hätten ich/wir sparen können. Verbilligte Eintrittskarten für Mitglieder z.B. waren anfangs kein Thema.

    Wie dem auch sei, gefreut habe ich mich trotz Allem auf das Event, alleine schon wegen dem Wiedersehen mit Freunden. Linne ohne Helm mit Kumpel Lösel (korrekt ?), die Steinhagener Marlies und Detlef, Präfect Micha mit Ober-Blue Clore Marc und dessen Erzeugern Heike und Ari. Den beiden Letztgenannten an dieser Stelle nochmals ein "Herzlich Willkommen" im Club. Dazu bildeten die üblichen Verdächtigen der „Nord“ einen würdigen Peronenrahmen.

    Gut gelaunt und durstig erwarteten wir gemeinsam „unser“ Spiel RWE gegen Arminia. Die 1:4 Niederlage von Rot-Weiss konnte ich gar nicht so genau verfolgen. Leider boten die mit 30€ finanzierten Sitzplätze keine freie Sicht auf´s Spielfeld. Bandensteher verhinderten das. Der Ordnungsdienst war machtlos (kein Vorwurf an die unterbezahlten MitarbeiterInnen), der Veranstalter war tatenlos.
    Jetzt zahlte es sich aus, daß die Halle genug freie Plätze zu bieten hatte. Nach dem Sieg der Arminen ging es eine Etage tiefer, immerhin näher zum Tatort Fußballfeld.

    Übrigens, RWE zeigte in den ersten Minuten gegen die Ostwestfalen eine engagierte Leistung. Die Führung war folgerichtig. Doch damit hatte es sich, was sportlich für Essen positiv zu bewerten ist. Arminia war in Hälfte 2 klar besser und gewann verdient.
    Immerhin hatten unsere Gäste Grund zur Freude.
    Es sei ihnen gegönnt.
    Gegen Aachen bot RWE eine mega schwache Vorstellung. Die Printenstädter waren in sämtlichen Belangen besser. Rot-Weiss agierte wie auf einem Fußballfeld, auch taktisch. Ein Ballverlust in der Halle wird oft umgehend bestraft. Aachen tat das gleich 5 mal. Nach dieser ernüchternden 5:2 Niederlage konnte uns auch Bielefeld nicht mehr im Turnier halten, egal wie ihr Match gegen Aachen ausgehen würde.

    In der anderen Gruppe zeigten der MSV und Fortuna Düsseldorf  richtig guten Hallenfußball. Lampertz erzielte das schönste und spektakulärste Tor des Abends. Klasse !
    RWO enttäuschte ebenso wir RWE.

    Nach dem Ausscheiden der Heimelf verließ ein Großteil der Rot-Weiss-Fans die Halle. Die Atmosphäre war futsch, von einem Budenzauber war nicht mehr viel zu spüren.

    Immerhin hatten unsere Ostwestfalen noch ihre Arminia im Rennen, da kannste nicht einfach die Segel streichen. Doch auch für Bielefeld gab es nichts mehr zu bejubeln. Nach der 1:3 Niederlage im Halbfinale gegen den starken MSV mußten sie gar eine kleine Demütigung im Spiel um Platz 3 live miterleben. Mit sage und schreibe 9:3 bestrafte die Fortuna aus Düsseldorf die pomadige Einstellung der DSV-Truppe. Selbst Souverän Micha drohte kurzzeitig die Kontrolle zu verlieren, nur intensive Bemühungen der Anwesenden konnten seinen Blutdruck wieder in normale Gefilde drücken.

    Mit dem MSV und der Alemania standen die beiden besten Teams im Endspiel. Die Duisburger gewannen glücklich (4:3) sind aber unter dem Strich ein verdienter Sieger dieses Turniers.

    Für den Verein Rot-Weiss Essen war der gestrige Abend sicherlich keine gelungene Werbeveranstaltung. Ich habe heute schon einige Mails von Bekannten erhalten, die allesamt das vermeintliche Gaudi per TV von Sport1 verfolgten.
    Sie sind sich einig, es war sehr enttäuschend wie sich die Mannschaft und teilweise die Fans präsentiert haben.

    Als neutraler Zuschauer hätte ich wahrscheinlich frühzeitig die Fernbedienung aktiviert und auf „AUS“ gedrückt.

    Es ist aber auch eine Frage der Motivation, warum ich so ein „Event“ besuche. Ausschließlich wegen meinem Verein oder als Fußballfallfan im Allgemeinen.
    Von daher ist das Verhalten vieler Rot-Weiss-Fans vorzeitig die Halle zu verlaßen nachvollziehbar, wenn auch nicht unbedingt „sportlich“.

    Und wer weiß, wie ich mich verhalten hätte, wenn ich nicht von netten Leuten umgeben gewesen wäre. Hat man nicht alle Tage !

    Sportlich muß es für RWE auch bessere Tage geben.
    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, wenn sie auch nach dem Derby-Cup ein wenig gedämpfter ausfällt.

    Rot-Weisse Grüße,

    euer Happo


     

     

     

    Fortuna Köln gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Happo

    17.Dezember 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 4:2 , Halbzeit 3:0
    Tore: 1:0 Pagano (10.), 2:0 Dahmani (20.), 3:0 Caspers (33.), 3:1 Enzmann (46.), 4:1 Yilmaz (77.), 4:2 Brauer (FE, 80.).
    Zuschauer: 1480

    Das letzte Punktspiel 2011, eine Pflichtveranstaltung für mich als Fan und ich wäre auch dabei gewesen, aber das Schicksal meinte es gut mit mir.

    Mitte der Woche war klar, das Wetter wird so bleiben. Die Aussicht in diesem Antistadion in der Kurve bei strömenden Regen zu stehen und nur ein Drittel vom Spielfeld korrekt einsehen zu können, trübte die Freude auf diese Veranstaltung mächtig. Noch bestand aber Hoffnung auf eine Spielabsage. Stattdessen flatterten die ersten Absagen der potentiellen Mitfahrer ins Haus. Als dann Securityboss HDKRWE wegen einem "Tennisarm" rechts und einer "Sehnenscheidenentzündung" links (für Nichtmediziner: eine Sehnenscheidenentzündung ist KEINE gynäkologische Erkrankung !) die Reise absagen mußte, blieb nur noch eine Option übrig. Gegen 17 Uhr tippte ich dann vorsichtig die Handynummer des Van-Fahrers ein. "Du Happo, ich bin noch immer in einer Besprechung, ich schaff´es nicht mehr pünktlich hier weg zu kommen". "Schade, da kann man nix machen".

    Aufgelegt.

    JJJJAAAAAAAAAAA !!!!!! Ich brauch´nicht fahren. Im Ernst, ich wäre es hundertprozentig, aber so kam ich sauber aus der Sache raus.

    Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, schaltete ich pünktlich um 19:30 Uhr den Liveticker ein. Nach 10 Minuten fuhr der PC dann wieder runter.

    Kaltabschaltung.

    Fortuna Köln war in Führung gegangen, schien klar besser zu sein. Ich dachte an die Fans......

    Eine Ananlyse kann ich selbstredend nicht anbieten. Unstrittig ist wohl die "Antileistung" von RWE in der ersten Halbzeit. So hatte ich das nicht erwartet. Liebend gerne hätte ich mich geärgert, nicht live vor Ort gewesen zu sein.

    Hier ein Auszug aus dem Bericht von Aaron Knopp vom Reviersport, der deutlich und unmissverständlich einen Eindruck vom gestrigen Spiel rüber bringt.

     

    "...Wrobel vermochte das freilich nicht zu besänftigen. Köln habe mit der 3:0-Führung im Rücken allen Grund gehabt, sich zurückzulehnen, eine Steigerung nach der Pause sei zudem nicht schwer gewesen, nach dem was RWE in der ersten Halbzeit gezeigt habe, ätzte der 41-Jährige. Angesprochen auf die ominösen 45 Minuten vor der Pause hob der Essener Coach sogar zu einer regelrechten Wutrede an. Kurzum: "In der ersten Halbzeit haben wir nicht stattgefunden. Das, was meine Mannschaft in der ersten Halbzeit angeboten hat, war schlicht gesagt eine Frechheit. Wir haben nur zugeschaut und den Gegner bei jeder Aktion begleitet. Alles, was wir zuvor thematisiert hatten, haben wir anscheinend vergessen. Alle Tore sind so gefallen, wie wir sie erwartet haben. Die erste Halbzeit war desolat und aus meiner Sicht die schlechteste, die wir in der Regionalliga gespielt haben. Völlig indiskutabel. Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft." Rumms!

    Erklärungen für den Blackout konnte der Coach indes nicht liefern. Allenfalls: "Wir haben einen Kader, der im Grenzbereich ist. Das ist keine Entschuldigung, aber ein Erklärungsansatz." RWE verabschiedet sich also mit einer abermals nachdenklich stimmenden Leistung in die Winterpause, die mehr oder weniger alle Höhen und Tiefen der Essener Hinrunde zusammenfasst. Neben einigen Erfolgserlebnissen ist der Aufsteiger auch an Grenzen gestoßen, was den Verantwortliche nicht verborgen blieb. Für mehr Qualität im Kader sind Wintertransfers ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Dennoch betont Wrobel: "Wir werden die Augen offenhalten, haben aber nach wie vor nicht die Voraussetzungen wie zum Beispiel Fortuna Köln. Deshalb kann es auch sein, dass nichts passiert." Zumal mit Rekonvaleszenten wie Sebastian Jansen oder Maik Rodenberg ja noch gefühlte Zugänge im Kader der Essener schlummern. Zumindest der Form der ersten Halbzeit kann RWE die gut gebrauchen."

    Damit will ich es belaßen, das Fußballjahr ist für RWE zu Ende. Gut so. 2012 wird es wieder besser.....


     

     

     

    Rot-Weiss Essen gegen Fortuna Düsseldorf II - Kommentar von HDKRWE

    11.Dezember 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 3:1 , Halbzeit 1:0
    Tore: 1:0 Lemke(6.), 2:0 Kaya (55.), 2:1 Grimaldi (63.), 3:1 Kaya (76.)
    Zuschauer: 5575

    Mal wieder einen rundum gelungenen Samstag gehabt.
    Freikarten für die „Westkurve“ gewonnen, 3 Punkte für RWE erlebt und anschließend noch ein gediegenes UU-Treffen mit Live-Fußball im Irish-Pub im Giradet-Center genossen.

    Aber der Reihe nach.
    Durch mein mittlerweile fast schon biblisches Alter konnte ich vor einiger Zeit bei einem Preisausschreiben auf der RWE-Homepage eine Frage zum Jahr 1972 beantworten und kam so in den Genuß von zwei „Westkurven-Freikarten“ für das Spiel gegen Fortuna II.
    Da UU-Justiziar Pottwahl sich zum diesem Spiel angesagt hatte und Präsi Happo I. schon beim Pokalspiel gegen Union in der West „residiert“ hatte, hab ich die Bewachung des Präsidenten dieses Mal seinen anwesenden Töchtern überlassen und mich mit Pottwahl in die West begeben.
    Na ja, abgesehen von der Nostalgie, die diesen Standort umgibt, und dem „Trinken für lau“ ist der Platz nicht so prickelnd. Man steht dort recht „erhaben“ und ist der Witterung (Samstag war es nur der Wind) gnadenlos ausgeliefert. Wenn es auch noch geregnet hätte, wäre das in der Tat Nostalgie pur gewesen. Ich erinnere mich da an etliche Heimspielerlebnisse in der West in den Herbst- und Wintertagen der 70er Jahre……..
    Dafür ist aber immerhin die Aussicht auf die Baustelle unserer neuen Heimat und natürlich auch der Blick auf das West-Tor phänomenal.
    So konnten wir den herrlich heraus gespielten und von Fußballgott Lemke versenkten Treffer aus allernächster Nähe – ja, muß man tatsächlich so sagen – einfach nur genießen.
    Und damit wären wir auch schon beim Spiel, an dem ich nach längerer Zeit mal wieder richtig Spaß hatte.
    Ganz einfach deswegen, weil die Mannschaft im Gegensatz zu den vorherigen Spielen gegen blau-weiß und schwarz-gelb nicht nur gekämpft und gewonnen, sondern dieses Mal zumindest phasenweise auch mal wieder richtig gut Fußball GESPIELT hat.
    Auch das zweite Tor mit abschließendem Lattenknaller von Lemke und Abstauber von Kaya war, soweit ich das bei der in diesem Fall beschissenen Sicht aus der West beurteilen kann, ein schön heraus „gespieltes“ Tor.
    Überhaupt haben sich in der zweiten Halbzeit doch eine Vielzahl von Strafraumszenen vor dem Ost-Tor abgespielt, die wir von unserem Standort nur erahnen konnten.
    (Da freu ich mich schon auf Rot-Weiss TV)
    So haben wir uns beim Pfostenschuss von Jasmund und beim Abseitstor von Kaya schon jubelnd in den Armen gelegen………
    Im Zusammenhang mit Kaya muß ich übrigens auf die fast schon prophetischen Gaben unseres Justiziars eingehen.
    Er lag zwar mit seinem 3:0-Tipp vor dem Spiel nicht ganz richtig, hatte aber zwei Buden von Kaya absolut korrekt vorhergesagt.
    Wär schön, wenn der Knoten bei dem Burschen jetzt geplatzt sein sollte. Verdient hätte er es allemal.

    Sehr ordentlich fand ich auch die Leistung von Roberto Guirino.
    Es war sicherlich kein überragendes Spiel von ihm und er hatte einige Wackler.
    Aber insgesamt war das in meinen Augen ein mehr als solider Einstand, wobei mich vor allem gefreut hat, dass er sich nicht nur auf die Verteidigung beschränkt, sondern sich auch mehrfach nach vorne „getraut“ hat.

    Klar, es gab auch gegen Fortuna II wieder einige Aussetzer, spielerische Durchhänger und manch haarsträubenden Fehlpaß und nach dem 1:2, bei dem Lamczyk und Denker nicht ganz so gut aussahen, bin ich nicht nur wegen meiner kalten Füße unruhig hin und her getanzt.
    Aber es war letztlich ein mehr als verdienter Sieg nach einem mehr als ordentlichen Spiel mit einer deutlichen Leistungssteigerung im spielerischen Bereich.
    Dabei interessiert es mich herzlich wenig, dass Fortuna II sicher nicht so stark war wie z. B. die blau-weißen oder die schwarz-gelben.
    Auch „schwächere“ Mannschaften müssen erst mal geschlagen werden.
    Wie war das noch gegen Wiedenbrück……….?
    Auf jeden Fall hätte das Spiel gestern mehr als die für mich enttäuschenden 5575 Zuschauer verdient gehabt.
    Dafür war der Support zumindest von der Lautstärke umso besser.
    Das kam in der West richtig gut rüber.

    Spieler des Spiels?
    Wird für die meisten sicher „Günni“ Kaya oder „Fußballgott“ Lemke sein.
    Kann man sicher auch so sehen, weil beide zweifellos eine richtig gute Partie abgeliefert haben.
    Aber für mich persönlich war Benedikt Koep „Man of the Match“.
    Ok, ich geb zu, dass ich eine echte Schwäche für den Burschen habe, aber ich halte ihn für eine der besten Verpflichtungen der letzten Jahre.
    Und das hat er gestern nach meiner bescheidenen Meinung wieder mal eindrucksvoll gezeigt.
    Diese spezielle Mischung aus körperlicher Präsenz, kämpferischem Einsatz und durchaus vorhandener feiner Technik hat mir gestern zwar nicht die kalten Füße, aber dafür – ein bisschen Pathos muß erlaubt sein – das Herz erwärmt.

     


     

     

     

    BVB II gegen Rot-Weiss Essen - Gastkommentar von Jost

    03.Dezember 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:1 , Halbzeit 0:0
    Tore: 0:1 Koep (94.)
    Zuschauer: geschätzte 958

    Wieder mal eine gelungene Auswärtsfahrt – auch das Ergebnis war richtig zufriedenstellend.
    Verlassen von der legendären Lippensbruderschaft hatte ich Unterschlupf bei den UU's gefunden und kam so in den Genuss einer ansehnlichen rot-weissen Leistung.

    Gut, das Tor hat für Einiges entschädigt, doch der Reihe nach.

    Häßliche Eintrittskarten und penible Ordner empfingen unseren gut gelaunten Haufen an der roten (!) Erde. Kaum hatten wir unser gemütliches Plätzchen auf der Tribüne eingenommen, legte unser RWE schon los, wie die Feuerwehr. Doch die zum Teil schön schnell gespielten Angriffszüge in der Anfangsphase wollten nicht zum Torerfolg führen.
    Besonders auffällig: Wili Lemke, der sich immer wieder schön durchsetzte. Auch die „Doppelspitze“
    mit Kaya und Lenz (haben wir wirklich 4-4-2 gespielt ?) hatte gute Aktionen. Die technisch beschlagenen Dortmunder waren nie ganz unter Kontrolle zu kriegen, aber unser RWE war am Drücker. Spätestens der fällige Elfer an Lemke hätte die Führung bringen müssen, aber der Schiri war zu dieser Zeit noch nicht bereit Entscheidungen zu treffen, was er später um so konsequenter tun sollte.

    Man ging zufrieden in die Halbzeit und hoffte auf Fortsetzung.

    Der BVB hatte sich aber wohl einiges anhören müssen, denn die Dortmunder kamen mit größerer Entschlossenheit aus der Pause. Doch das nutzte erstmal wenig. Auch wenn unser Kader nicht viel älter sein kann, so zeigte sich die schwazzgelbe Jugend doch ein wenig unreif und bewarb sich in Person des 13ers kräftig um eine Verwarnung, die nach ersten Versuchen in HZ 1 schnell zum Erfolg führte. Der kleine Diskutant konnte aber den Hals nicht voll kriegen und sah verdient Rot für übertriebene Uneinsichtigkeit.

    Erinnerungen an die Brut wurden wach und die Stimmung begann wieder optimistisch zu werden.

    Leider nicht im Kader der Roten. Während Dortmund jetzt einen Zahn zulegte, ließen wir jeden Einsatz vermissen. Der ein oder andere Ballgewinn im Mittelfeld hatte vorher immer Gefahr für den BVB gebracht, die Bemühungen der Roten den Gegner unter Druck zu setzen erlahmten  aber und es gab diverse brenzlige Situationen zu überstehen. Glück, in dieser Phase nicht in Rückstand zu geraten.
    Der Schiri begann, wohl überrascht von der eigenen Courage, fröhlich den gelben Karton zu ziehen, auch wenn die Partie weiterhin sehr fair blieb. In den letzten zehn Minuten schienen die Kräfte der Dortmunder zu schwinden und Rot-Weiss bekam wieder leichtes Übergewicht – ohne allerdings dem Tor gefährlich nahe zu kommen.

    Kurz vor Schluss überschlugen sich dann die Ereignisse: zweiter Platzverweis für die ehemaligen Fanfreunde und an den Funken Hoffnung legte Benny Koep dann in der Nachspielzeit richtig Lunte: 1:0 nach der x-ten Ecke und ne nette Freudenexplosion im Essener Block.

    Dass sich Kevin Grund beim erwiesenermaßen meckerfeindlichen Schiri noch gelbrot abholte, ging etwas unter, war aber trotzdem ärgerlich.
    Schwamm drüber. Zweimal leise, zweimal laut brachte das geile Gefühl von zwei gewonnenen Derbies nochmal schön auf den Punkt.
    Jetzt darf das Rheinland antreten zur weiteren Verschönerung der Winterpause.

    PS: dass ein paar pubertierende BVB-Anhänger die Siebziger Jahre mit Füßen treten mussten, war eher lächerlich. Peinlich allerdings, dass der gewohnt gesangsstarke RWE Ultrablock dann mit Chören auf Wuppertaler Niveau antworten musste.

    Man muß eben erst uralt werden, um Ultra zu sein :)

    rot-weisse Grüße,  Jossip


     

     

     

    Rot-Weiss Essen gegen Schalke 04 U23 - Kommentar von Happo

    26.November 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 1:0 , Halbzeit 0:0
    Tore: 1:0 Eigentor (73.)
    Zuschauer: 6508

    "Der Sieg war verdient, vielleicht 1 Tor zu hoch". Mit diesem Spruch kann man das Spiel zwischen RWE und SO4 II wunderbar beschreiben.

    Die letzten Monate der Sieglosigkeit blieben nicht ohne Wirkung auf die Zuschauerresonanz. Lediglich 6508 Fans, davon noch nicht einmal 50 aus der Nachbarstadt wollten das kleine, letzte Derby im Georg-Melches-Stadion live miterleben.

    Natürlich durfte der Klassiker "Am Tag als FC Schalke ...." nicht fehlen. Dagegen fehlten in der 1.Halbzeit glasklare Torchancen gänzlich. Ein, zwei gefährliche Szenen vor dem Essener Gehäuse und wenn man es wie ich mit den Essenern gut meint, dann kann man den Schuß von Lukas Lenz als gefährlich einordnen.

    Für Aufregung sorgte wenigstens Schiedsrichter (Möbel-) Jablonski, als er den bereits gelbverwarnten Schalker Langlitz in der 33.Minute berechtigterweise vom Platz stellte.

    Eine lange Zeit für RWE, die zahlenmäßige Überlegenheit in Tore umzumünzen.

    In der zweiten Hälfte erhöhte Rot-Weiss das Tempo, ging aggressiver in die Zweikämpfe. Torgefahr strahlten sie aber weiterhin nicht aus. Kaya prüfte Timo Hildebrand mit einem Distanzschuß. Viel mehr war nicht. Warum Trainer Wrobel eben diesen Kaya in der 66.Minute gegen Mittelfeldakteur Avci auswechselte, konnte ich nicht nachvollziehen. Eine Verletzung war nicht zu erkennen. Sicher wird Waldi eine Erklärung für diese Maßnahme noch nachliefern.

    Spätestens in der 73.Minute dachte kein Fan mehr darüber nach. 1:0 für RWE. Als Torschütze wurde Lukas Lenz genannt, es war aber eindeutig ein Eigentor. Das war gut von der Nord, trotz zahlreicher Sicherheitsnetze zu erkennen. Ohne den Einsatz von Lukas wäre dem erfahrenen Fahrenhorst dieser Lapsus nicht unterlaufen. Endlich wieder Jubel an der Hafenstraße.

    Den Schalkern muß man fairerweise das Kompliment machen, trotz Unterzahl über weite Strecken das Spiel offen und spannend gestaltet zu haben. Ich traute dem Braten bis zum erlösenden Schlußpfiff nicht. Immer wieder Freistöße für die Gäste, zum Glück für RWE ziemlich schwach ausgeführt.

    Rot-Weiss kämpfte, ackerte, keine Frage. Der Sieg war nicht unverdient. Vor allen Dingen gefiel mir das aggressive Zweikampfverhalten. Waldi Wrobel hatte nicht zuviel versprochen, die Jungs zeigten heute deutlich, daß sie die Wende schaffen wollten.

    Es hat geklappt.

    Der erhoffte Befreiungsschlag indes war es sicherlich nicht, dafür waren die Schwächen im Spielaufbau und Paßspiel nach wie vor zu offensichtlich. Vergeßen darf man auch nicht, daß Essen gut 1 Stunde mit einem Mann mehr auf dem Platz war. Wie auch immer, die 3 Punkte, das Erfolgserlebnis war wichtig für den Verein, für die Seele der Fans. Dazu noch der Sieg vom BVB gegen die Blau-Weiße Bundesligatruppe, was will man mehr ?!

    Jetzt heißt es, am nächsten Samstag in Dortmund nachzulegen. Dort kann RWE mit mehr Selbstvertrauen antreten. Das ist auf alle Fälle ein Fortschritt.

    Übrigens, Wels Fargo´s Treffsicherheit im Tippen wird auch immer besser. Morgen gibt es mal keine Fischstäbchen, morgen darf Fisch Wanda endlich wieder zu ihm ins Becken steigen.

    Viel Spaß,......... nicht nur Fargo,

    euer Happo


     

     

     

    SC Idar-Oberstein gegen Rot-Weiss Essen- Gastkommentar von uns Uwele

    21.November 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 2:1 , Halbzeit 0:0
    Tore: 1:0 Sawin (58.), 2:0 Sawin (67.) 2:1 Heppke (91.)
    Zuschauer: 1449 ohne Uwele

    Jau – Tja – hmmm ...

    Wie fang´ ich hier jetzt am besten an ?
    Ich würde mal sagen das „Angenehme“ zuerst ! Das Wetter am Spieltag war für einen November-Nachmittag absolute Superklasse. Geradezu „Bikini-Wetter“ - nur leider hat sich keine der anwesenden Damen getraut – Schade ! Seeeeehr Schade !!!
    Die Anreise ins schöne und sehr idyllisch gelegene Stadion „Im Haag“ war kurzweilig und äußerst angenehm. Nur wäre für die letzten paar Meter bis zu den Gäste-Parkplätzen eigentlich ein geländegängiges Fahrzeug vonnöten gewesen. Das war dann im Prinzip fast schon wieder zu viel der Idylle. Aber einen drauf gelassen – letztlich sind wir alle heile vor Ort gelandet. Und damit wäre ich dann auch schon beim für mich absoluten Highlight dieses schönen Sonntag-Nachmittags !
    Nämlich beim großen Wiedersehen-Feiern mit altbekannten Gesichtern. Allen voran natürlich mit dem BOSS aller BOSSE !
    HAPPO der I. u. Driver-Legende Achim ( diesmal sozusagen „außer Dienst“ ! ) haben es sich dieses mal nämlich nicht nehmen lassen, den „Shuttle-Service“ des AWO-Fanprojekts in Anspruch zu nehmen, um sich tiefenentspannt an den Ort des Geschehens bringen zu lassen !
    Und so war es natürlich nicht verwunderlich, daß mich zwei auf´s Äußerste gutgelaunte Menschen auf dem Parkplatz des Stadions in Empfang genommen haben. Nachdem wir Drei dann die ausschließlich und eigens nur für uns angefertigten „VIP-Karten“ entgegen genommen hatten, gab es dann auch nur noch die Kleinigkeit der „Flüssigkeits-Versorgung“ zu organisieren, bevor wir unsere „Logen-Plätze“ auf der Längs-Seite des Platzes einnehmen konnten.Gewissermaßen ein Käfig ganz für uns allein. Keiner sonst im Block – nur wir Drei – WAR DAS SCHÖN !!! Man konnte fast die Vöglein zwitschern hören !

    Es hätte ein rundum gelungener Tag werden können, wenn, ja wenn bloß da unten auf dem schönen grünen Rasen nicht krampfhaft ein paar Jungs in kurzen Hosen versucht hätten, einen völlig unschuldigen kleinen Ball nahezu pausenlos zu malträtieren...


    Und damit wäre ich dann auch beim etwas „ärgerlichen“ Teil des Tages ! Dem sogenannten Fußballspiel, welches da vor Ort stattgefunden hat ( haben soll...). Mag jetzt alles ein wenig sehr sarkastisch klingen ! Aber mal ganz ehrlich, und unter uns ! Ich sag´s ja wirklich nicht gerne. Dazu bin ich einfach viel zu sehr „Durch und Durch“ Rot-Weisser. Aber das, was den immer noch sehr zahlreich anwesenden RWE-Fans ( ich würd´ mal sagen locker 300- 400 ! ) von unserer Mannschaft da heute in Idar-Oberstein angeboten wurde, grenzte schon wirklich an „Arbeits-Verweigerung“ !
    Ich hatte vor der Runde eigentlich versprochen, mich in dieser Saison nicht negativ über unsere Jungs zu äußern, die uns in der letzten Saison so viel Spaß bereitet, und uns mit einem geradezu sensationellen Aufstieg verwöhnt hatten, aber das war heute nun mal wirklich GAR NIX !

    Von den ersten 15 – 20 Minuten vielleicht einmal abgesehen, als unsere Truppe wenigstens noch versucht hat, die letzten grausamen Spiele vergessen zu machen, und wo sie sich auch die eine oder andere Tor-Chance herausgearbeitet hat ( ob es sich beim erzielten Treffer tatsächlich um Abseits gehandelt hat, wie vom Schiri bewertet, laß ich mal dahingestellt, da es von unserem Standpunkt aus nicht abschließend zu beurteilen war ), war das heute wirklich Fußball zum Abgewöhnen !
    Da war über die gesamte Spielzeit von der immer wieder ( auch zu Recht ! ) geforderten Galligkeit überhaupt nichts zu spüren. Das ganze hatte irgendwo etwas von einem Saison-Vorbereitungs-Spiel so nach dem Prinzip : Tu Du mir nicht weh – dann tu ich Dir auch nichts !
    Keinerlei Ideen im Spiel nach vorne, absolut nichts Überraschendes, womit man einen an und für sich genauso harmlosen Gegner einmal hätte in Bedrängnis bringen können. Keine 5 Pässe am Stück, bei denen der Ball in unseren eigenen Reihen geblieben wäre. Immer wieder absolut unnötige Ball-Verluste durch überhastete und nicht zu Ende gedachte Aktionen. Und letztlich dann immer wieder sinnlos lang nach vorne geschlagenen Bälle, mit denen kein Stürmer dieser Welt etwas hätte anfangen können. Schlicht und ergreifend : TROSTLOS – Leider !


    Und an solchen Tagen ist es dann irgendwo eine logische Konsequenz, daß man dann eben auch nicht mit einem eigentlich leistungsgerechten ( wobei „Leistung“ heute einfach das falsche Wort ist...) torlosen Remis vom Platz geht, sondern sich dann auch noch Gegentore fängt, die dann letztlich zu einem nicht einmal unverdienten Sieg des Gastgebers führen ! Den Spielern des SC Idar-Oberstein darf man heute nämlich wenigstens zugute halten, daß sie sich mit ihren zugegebenermaßen fußballerisch limitierten Mitteln wenigstens bis zum Schluß richtig reingehängt haben, um die Punkte am Ort zu behalten. Und das haben sie dann auch geschafft – und eben auch verdient ! Daß unsere Truppe durch Markus Heppke in der 90.Minute durch einen Freistoß dann tatsächlich auch noch ein Tor geschossen hat, habe ich ganz ehrlich gesagt da schon fast gar nicht mehr mitbekommen.

    Zu dem Zeitpunkt hatten sich HAPPO, Achim und ich bereits in abgrundtiefem Galgenhumor verloren. Etwas anderes half da bei dem heute Gebotenen einfach nicht mehr ! Endstand also 2 : 1 für die etwas weniger schlechte Mannschaft. Mit Regionalliga-Fußball hatte das heute jedoch von beiden Seiten aus relativ wenig zu tun. Die momentane Tabellen-Situation wird den beiden Teams leider absolut gerecht. Idar-Oberstein kann mit der Situation, wie sie sich im Augenblick darstellt, wahrscheinlich noch ganz gut leben.

    Aber einem Verein wie Rot-Weiss Essen wird das alles inzwischen einfach nicht mehr gerecht. Und da kann man mich auch nicht damit trösten, daß man immer und immer wieder die gerade eben erst abgeschlossene Insolvenz anführt. Ich habe die augenblickliche Gesamt-Situation unseres Vereins absolut nicht vergessen, und ich bin den Jungs auch nach wie vor unendlich dankbar für das, was sie in der zurückliegenden schwierigen Saison für unseren Klub geleistet haben. Aber ich bin der Meinung, daß niemandem ( vor allem auch den Spielern selbst nicht ! ) damit geholfen ist, wenn man ständig das Mäntelchen des Schweigens über solche gezeigten Leistungen legt. Immer nur zu sagen „ Das wird schon – irgendwann kommen die richtigen Ergebnisse wieder von ganz alleine“ halte ich für völlig falsch.

    Ich denke ganz einfach, daß wir ohne sinnvolle ( und natürlich auch bezahlbare ! ) Verstärkungen, mit dem jetzigen Personal alleine wohl nicht wirklich vom Fleck kommen werden. Leider habe ich das Gefühl, daß der eine oder andere unserer Aufstiegs-Helden des Vorjahres in der Regionalliga an seine Grenzen stößt ! Für alle Beteiligten ( auch für die Fans ) keine schönen Wahrheiten, aber höchstwahrscheinlich eben doch Fakt !
    Jedenfalls war das heutige Spiel in jeder Form ernüchternd – um nicht zu sagen stellenweise erschreckend !


    Es bleibt uns allen nur zu hoffen, daß alle Verantwortlichen aus der derzeitigen Situation die richtigen Schlüsse ziehen, und wissen, wo der Hebel anzusetzen ist. Bei den momentan bescheidenen finanziellen Möglichkeiten unseres Vereins sicher keine einfache Aufgabe. Nur – ich bin mir leider auch sicher, daß sich unsere Finanz-Situation nicht nachhaltig ändern wird, wenn wir in den nächsten Jahren ständig im bedeutungslosen Regionalliga-Mittelmaß hängen bleiben sollten. Das macht uns für potentielle Sponsoren nicht wirklich attraktiver !!!

    Nun denn ! Eigentlich sollte das da oben ja lediglich ein Spielbericht werden. Aber das eigentliche Spiel wurde für mich heute fast zur Nebensache, weil ich mir wirklich Sorge um die weitere Zukunft unseres Klubs mache. In der derzeitigen Verfassung werden wir jedenfalls auch in naher Zukunft eher nicht mehr allzuviele Spiele gewinnen. Aber wer weiß, vielleicht stellt sich die Situation rund um unseren RWE nach der ( überfälligen ! ) Winterpause auch schon wieder ganz anders dar !

    Ich würde es der Mannschaft wirklich von Herzen gönnen, wenn sie im Frühjahr wieder da ansetzen könnte, wie sie die letzte Saison gespielt und sich für die rot-weissen Farben zerrissen hat !
    Bis dahin bleibt nichts weiter als – HOFFNUNG !

    In diesem Sinne – ein trotz des schönen „Ambientes“ im Stadion Haag leicht gefrusteter ...

    Herr OB aus BC- oder kurz - UWE !

    Anmerkung von Happo:

    Vielen Dank Uwe für den lesenwerten Bericht. Damit kann ich es etwas ruhiger angehen laßen. Ein paar Anmerkungen werde ich später trotzdem noch nachliefern......wenn der Platz reicht :-))

     

    Die Reise nach Idar-Oberstein und zurück -Ergänzungs-Kommentar von Happo

    21.November 2011:

    „Kreativ Uwe“ hat zum Sportlichen eigentlich (fast) alles gesagt.
    Rot-Weiss hat in der ersten Halbzeit einige Torchancen herausgespielt, keine Frage. 2 Tore wurden wegen Abseitsstellung nicht gegeben. So wie ich es sehen konnte, zurecht.
    Zudem präsentierte sich der Obersteiner Keeper Kornetzky in ausgezeichneter Form.
    Auch darf nicht unerwähnt bleiben, daß mit Tokat und Avci 2 Stammspieler kurzfristig verletzungsbedingt ausfielen.
    Mehr Gründe die erneute Niederlage zu erklären fallen mir aber nicht ein.

    Für die Gegner ist RWE in der Verfassung der letzten Wochen ein dankbarer Partner.
    Ein Treffer reicht momentan, um die unsicher und verkrampft wirkenden Essener zu schlagen.
    Die Körpersprache sagt auch Einiges aus.
    Für mich ist nicht wirklich ein Aufbäumen zu erkennen. Die Angriffsbemühungen werden nur halbherzig ausgeführt. Die Mannschaft scheint nicht mehr an sich zu glauben.

    Nehme ich allerdings die Leistungskurve von Dennis Lamczyk zur Brust, keimt wenigstens ein bisschen Hoffnung auf Besserung auf. Der Keeper hat seine Durststrecke überwunden, er findet mehr und mehr zu seiner alten Form. Auch Vincent Wagner spielte nach seiner langen Verletzungspause mit vollen Einsatz. Gewiß, ein zartes Pflänzchen Hoffnung, aber immerhin....

    Idar-Oberstein war trotz der Niederlage „meiner“ Mannschaft eine Reise wert, alleine schon wegen der Reisecrew.
    Die Fahrt im gepanzerten Luxusschlitten des Fanprojektes war ein Erlebnis. Mit „Adler“ Roland am Steuer, „Navigatorin“ Claudia, Super-Driver Achim als „Super-Sitznachbar“ sowie „Rückbankliegerin“ und „Fetenqueen“ Katja  war das Gefährt hochkarätig sympatisch besetzt.  HDKRWE hatte zudem die „KVOR“-Truppen als Geleitschutz verpflichtet.  Erst als „Adler“ Roland signalisierte, die letzten Kilometer durch wunderschön gelegene Ortschaften hinter sich zu bringen, verabschiedete sich der Konvoi der Bundeswehr taschentuchwinkend und sichtlich gerührt von uns.
    Die kurvenreiche Strecke beflügelte unseren Steuermann sichtlich, Navigatorin Claudia vergrub sich immer tiefer in ihr rot strahlendes Schmusekissen. Die ersten Papiertüten wurden verteilt. Von hinten rief Partyqueen Katja erneut  „19“ , was eine Erhöhung der dB zur Folge hatte. Herrliche Gebäude flogen an uns vorbei, ein Raunen ging durch den Bus. Fast wären wir vor lauter Staunerei in ein Katzenloch gefahren. Vorbei am „Dicken Hennes“ hatten wir schon bald unser Ziel, die  „Hölle von Idar-Odarstein“ erreicht.
    Der Rest ist bekannt......
    Die Rückreise unter Einfluß von „Kirner“, dem heimatlichen Gebräu mit Blei, war landschaftlich zwar nicht mehr ganz so attraktiv, aber auf alle Fälle lustig und kurzweilig.

    Auf diesem Wege nochmals mein herzliches Dankeschön an Roland und Claudia für´s Mitnehmen. Ich hoffe, ihr habt den Kaffee noch nicht auf. Es wird nachgeliefert.

    Gruß an Alle,

    es wird besser werden....hoffentlich, vielleicht !  

    Euer Happo.....

    Ach so, ein paar wenige Szenen (eigentlich die Besten, außer dem Tor von Heppke) konnte ich noch so eben einfangen.

     

     


     

     

    TGD Essen - Westn gegen Rot-Weiss Essen- Kommentar von Happo

    11.November 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:5 , Halbzeit 0:5
    Tore: 0:1 Grummel (25.), Avci 0:2 (32.), Heppke 0:3 (33.) 0:4 Kaya (36.), 0:5 Avci (43.)
    Zuschauer: 700

    Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, der Diebels-Pokal (diesmal) nicht. Das Ergebnis ist standesgemäß. Ich fasse mich kurz.

    Die ersten 15 Minuten waren einfach nur schwach von Seiten der Rot-Weissen. Die TGD spielte mutig und forsch nach vorne, ohne Torgefahr auszustrahlen. Danach übernahm RWE das Kommando, erhöhte das Tempo und nach dem fulminanten Führungstreffer durch Grummel klappte auch das Passspiel ausgezeichnet.
    Die Tore fielen wie am Fließband, wobei das 2:0 durch Avci ein echter Hammer war. Heppke in Manier eines Torjägers, Kaya nach schöner Kombination und wiederum Avci, diesmal aus kurzer Distanz entschieden die Partie vorzeitig.

    Applaus von lediglich 700 Zuschauern.

    In der zweiten Hälfte erspielten sich die Rot-Weissen noch 3-4 erstklassige Torchancen. Die größte vergab Cedric Vennemann mit seinem verschossenen Foulelfmeter. Der Landesligist hatte Pech mit einem Pfostenschuß. Einen Ehrentreffer hätten sie sich redlich verdient. RWE verlor zeitweise die Ordnung, es lief nicht mehr viel zusammen. Der gute Eindruck der ersten Hälfte wurde durch die schwachen zweiten 45 Minuten etwas getrübt.

    Immerhin eine Runde weiter, zu Null gespielt und 5 Tore erzielt. Auch wenn der Gegner kein Maßstab darstellte, ein Sieg tut immer gut.

    Grummel und Kaya lieferten eine ansehnliche Leistung ab. Guirino und Schlomm fielen etwas ab. Zu Dusy kann ich nicht viel sagen, dafür war sein Einsatz zu kurz. Kunz im Tor wurde kaum geprüft, daher auch schwer zu beurteilen. Vincent Wagner lief zwar mit neuer Frisur auf, zeigte aber eine altbekannte souveräne Abwehrleistung. Das macht Mut.

    Hoffentlich hat sich Kerim Avci nicht schwerer verletzt. Seine beiden Tore geben ihm sicherlich Auftrieb.

    Jetzt kommt es darauf an, in Idar-Oberstein eine "Serie" zu starten. Ich halte es für möglich.


     

    Rot-Weiss Essen gegen SC Wiedenbrück - Kommentar von HDKRWE

    05.November 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 1:2 , Halbzeit 1:0
    Tore: 1:0 Lemke (19.), 1:1 Mainka (82.), 1:2 Jansen (85.)
    Zuschauer: 7716

    Ich hab nach dem Spiel gegen Lotte geschrieben, dass ich diese Saison einfach nur genießen will.
    Das Problem dabei ist allerdings, dass mir das derzeit absolut nicht gelingen will.
    Vielleicht hätte ich auch nicht in Urlaub fahren sollen, denn nach meiner Rückkehr  Mitte September war plötzlich der Wurm drin…….fing schon mit einem 0:4 in Gladbach am Rückreisetag an und fand gestern gegen Wiedenbrück seine wiederholte Fortsetzung.
    Fast wäre es gestern ja der ersehnte „dreckige Arbeitssieg“ geworden, den wir uns alle erhofft haben und der die „Wende“ bringen sollte.
    Aber eben nur fast; bis RWE wieder vom Fluch der späten Gegentore ereilt wurde.
    Nur kann man für die gestrige Niederlage sicherlich nicht wie bisher die aktuelle Verletztenmisere oder fehlendes Glück und hinzu kommendes Pech als Erklärung heranziehen.
    Für mich persönlich war der Abend gestern  – nicht nur wegen des Endergebnisses – eine einzige große Enttäuschung.
    Das Spiel hatte ziemlich viele von den Zutaten, die einem den Spaß am Zuschauen echt verleiden können.
    Viele kleine Fouls und entsprechende Unterbrechungen, kaum Spielfluß und wenige Torchancen.
    Die 15minütige Abtastphase zu Beginn war zum Einschlafen und wurde nur durch zwei Riesenchancen für Wiedenbrück unterbrochen.
    Zweimal lief einer der Gäste alleine auf Lamczyk zu und zweimal hat Lamczyk grandios pariert. Da sieht man schon mal darüber hinweg, dass er in der ersten Halbzeit bei einer Hereingabe vorbei gegriffen hat.
    Die Führung für RWE durch Kopfballungeheuer Lemke fiel dann wie aus dem Nichts aus der ersten Torchance für RWE.
    Ein sehenswertes Tor nach schön vorgetragenem Angriff und herrlicher Flanke.
    Zu diesem Zeitpunkt war allerdings nicht zu ahnen, dass dies auch die einzig nennenswerte Torchance für RWE im ganzen Spiel bleiben sollte.
    Nach der Führung hatte RWE bis zur Pause seine beste Phase und Wiedenbrück im Griff.
    Nur wurde diese Überlegenheit leider nicht dazu genutzt, den Vorsprung auszubauen.
    In der zweiten Halbzeit wurde von beiden Teams dann Fußball zum Abgewöhnen geboten.
    Bis zu den späten Gegentreffern haben weder Wiedenbrück, noch RWE etwas zustande gebracht, was man irgendwie als Torchance bezeichnen könnte.
    Für ein Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel – also einen Tabellennachbarn - war das einfach zu wenig.
    Lag es nun an der fehlenden Unterstützung aus dem Mittelfeld oder an der Schwäche unseres Sturmes? Nach meiner bescheidenen persönlichen Meinung liegt das Problem eindeutig im Sturm.
    Sicher haben Tokat und Brauer aktuell noch immer nicht ihre Glanzform, aber dennoch gab es ja einige „Strafraumszenen“ für RWE, aus denen ein so genannter Knipser möglicherweise mehr gemacht hätte.
    Abgesehen vom Problem im Sturm hatte ich gestern aber auch insbesondere in der zweiten Halbzeit den Eindruck, dass RWE so ein bisschen (Zitat Wrobel) die „Galligkeit“ hat vermissen lassen.
    Es war bestimmt nicht so, dass der Einsatz grundsätzlich nicht gestimmt hätte, das sicher nicht.
    Aber man wurde in dieser zweiten Halbzeit das Gefühl nicht los, dass RWE dieses 1:0 nur irgendwie nach Hause schaukeln wollte und sich dabei von der nun wahrlich nicht Furcht einflößenden Leistung des Gegners hat einlullen lassen.
    Am Ende hat RWE ein Spiel gegen eine Mannschaft verloren, das angesichts des Tabellenstands und der Spielstärke dieser Mannschaft nie und nimmer verloren werden durfte.
    Es wurde aber verloren.
    Und aufgrund der gebotenen Leistung auch nicht unverdient.
    RWE wandelt derzeit auf einem schmalen Grat.
    Sicher, man kann nicht absteigen, aber man ist fleißig dabei, den Riesenbonus der Aufstiegssaison zu verspielen.
    Ich mag mir gar nicht das Szenario vorstellen, wenn es auch in Idar-Oberstein eine Pleite geben sollte.
    Die „hab-ich-immer-schon-gewußt-alles-scheiße-trainer-raus“-Fraktion wetzt jedenfalls schon fleißig die Messer.


     

     

    Eintracht Trier gegen Rot-Weiss Essen - "Kommentar" von der Trierer Homepage

    29.Oktober 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0: 0 , Halbzeit 0:1 :-))
    Tore: Fehlanzeige
    Zuschauer: 6.238

     

    Liest sich ganz gut, ist er doch aus "Gegners" Sicht verfasst worden.

     

    Vor 6238 Zuschauern – darunter 500 Anhänger des Deutschen Meisters von 1955 -fanden die Blau-Schwarz-Weißen keine Mittel gegen disziplinierte und kampfstarke Gäste.

    Die Gäste aus dem Ruhrgebiet versteckten sich drei Tage nach dem Aus im DFB-Pokalspiel an der Hafenstraße gegen Bundesligist Hertha BSC (0:3) beim tags zuvor gegen den HSV mit 1:2 nach Verlängerung ausgeschiedenen SVE nicht. Klare Chancen blieben für RWE über weite Strecken der ersten Hälfte zwar Mangelware, immer wieder suchten die Schützlinge von Trainer Waldemar Wrobel aber den Weg nach vorne.

    Bereits nach zwölf Minuten standen drei Eckbälle für die Essener zu Buche. Der SVE tat sich zunächst schwer im Spiel nach vorne. Ein Freistoß des engagierten Alon Abelski und ein Kopfball des Ex-Esseners Denny Herzig einen halben Meter übers Tor (11. Minute), eine Hereingabe von Abelski, bei der Oliver Stang einen Schritt zu spät kam (18.) und ein Schuss von Martin Hauswald übers RWE-Gehäuse nach langem Einwurf von Thomas Drescher (40.): Das war die ganze Trierer Offensivausbeute in Durchgang eins. Auf der Gegenseite setzte Benedikt Koep nach einer Ecke einen Kopfball nur um Zentimeter am SVE-Kasten vorbei (33.).

    Mit mehr Angriffslust kam der SVE aus der Kabine. Mit einem Freistoß indes hatte Thomas Drescher die große Chance zum 1:0; Dennis Lamczyk fischte die Kugel aber aus dem Eck (49.).

    Ab der 60.Minute richtete Coach Seitz sein Team noch offensiver aus. Ahmet Kulabas, der zunächst wegen muskulärer Probleme auf der Bank Platz genommen hatte, kam für Martin Hauswald in die Partie und bildete damit neben Wojciech Pollok die zweite Sturmspitze, während „Faz“ Kuduzovic auf die rechte Außenbahn wechselte.

    Die Eintracht hatte nun ständig den Vorwärtsgang eingelegt, richtig gefährlich wurde es gegen aufopferungsvoll kämpfende Essener aber zunächst praktisch nicht; Abelskis Schuss in Folge eines Drsecher-Freistoßes ging mehr als einen Meter am Tor vorbei (75.). Eng wurde es für RWE noch mal in der 81. Minute: Nach einem Steilpass von „Faz“ eilte aber Lamczyk rechtzeitig aus seinem Kasten und grätschzte den Ball vor dem heran stürmenden Kulabas weg. Eine Minute später tauchte der eingewechselte Thomas Kraus vor dem Essener Keeper auf; doch auch hier war Lamczyk im Bilde.

    Am Ende bleib es beim 0:0 – eine gerechtes Ergebnis, wie auch Mittelfeldspieler Holger Knartz befand: „Wir haben in der ersten Hälfte zu wenig Druck gemacht, uns in der zweiten Hälfte aber gut in die Partie gekämpft und noch ein, zwei gute Chancen verzeichnen können.“

    „Unsere 120 Minuten gegen den HSV am Dienstag hatten doch mehr Wirkung hinterlassen, als die Essener Partie gegen Hertha. Gegen Spielschluss hatten wir dann auch unsere Möglichkeiten. Ein Sieg wäre aber unverdient gewesen“, befand Kapitän Thomas Drescher.

    „Wir haben Trier 50, 60 Minuten keine Chance aus dem Spiel heraus gelassen und auch die eine oder andere Aktion nach vorne gehabt. Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich absolut zufr4ieden“, bilanzierte RWE-Coach Waldemar Wrobel. Sein Gegenüber Roland Seitz sagte: „Wir können mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden sein. In der ersten Hälfte wollten Kopf und Fleisch nach dem Pokalfight noch nicht so richtig. In der zweiten Hälfte wollten wir nochmal alles, der Gegner hat aber sehr tief gestanden und uns das Leben sehr, sehr schwer gemacht.“

    SVE: Poggenborg – Cozza, Stang, Herzig, Drescher – Karikari – Hauswald (60. Kulabas), Kuduzovic (82. Asma), Abelski, Knartz – Pollok (72. Kraus).

    RWE: Lamczyk – Lehmann, Jasmund, Denker, Grund – Heppke, Brauer – Koep, Tokat (74. Kuta), Lemke – Lenz (83. Avci)

    Dieser Bericht wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/lokalsport


     

     

    DFB-Pokal: Rot-Weiss Essen gegen Hertha BSC - Kommentar von Happo

    27.Oktober 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:3 , Halbzeit 0:0
    Tore: 0:1 Ramos (65.), 0:2 Lasogga (72.), 0:3 Rukavytsya (87.)
    Zuschauer: 14.000

    Als Fan eines Regionalligaclubs sind solche Spiele wie gegen Hertha BSC echte Highlights. Volle Ruine, super Stimmung, dazu noch herrliches Fußballwetter.

    Die Vorfreude war auch bei mir riesengroß, zumal sich meine Freunde aus Ostwestfalen angesagt hatten. Mit Verspätung (fahren die denn alle mit dem PKW zum Spiel ?) konnte ich den Präfecten Micha, Marlies und Detlef von den Pripar´s sowie Marc und Schmey (Schmäh ausgesprochen :-)) von den "Blue Cores" in meiner unnacharmigen Art in Empfang nehmen. Auch der gute Hans aus dem fernen Bayern wollte unbedingt eine mögliche Pokalsensation live miterleben. Leider mußte uns Uwele wegen Krankheit die fest eingeplante Reise zur Hafenstraße absagen. Alles Gute Alter !

    Nur kein schnelles Gegentor kassieren, so lange wie möglich die Partie offen gestalten, nur keine Klatsche einfangen, so in etwa ging es mir durch den Kopf. Und dann vielleicht irgendwie ein Duseltor und dann.....das Herz wollte wohl wieder mehr.

    Für mich etwas überraschend setzten die Herthaner nicht voll auf Offensive. Sie begannen ziemlich verhalten, versuchten das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und den Gegner so zu kontrollieren. Das kam den "Roten" entgegegen. Lediglich 2 Tormöglichkeiten ließen die im Abwehrverhalten gut postierten Essener zu. Und teilweise wurde sogar gut kombiniert. Allerdings war ca. 20 Meter vor dem Tor der Berliner Schluß mit der Herrlichkeit. Lukas Lenz stand einsam und allein an vorderster Front und rieb sich in kräftezehrenden Zweikämpfe auf.

    Nicht nur in dieser Phase hätte ich mir ein wenig mehr Risikobereitschaft gewünscht. Aber was soll´s, zur Halbzeit 0:0, das Mininmalziel war für mich bereits erreicht.

    Auch mit Beginn der 2.Hälfte änderte sich das Spielgeschehen nicht wesentlich. Rot-Weiss kämpfte weiterhin aufopferungsvoll, versuchte nun wenn auch zaghaft, eigene Akzente zu setzen. Das Publikum spang sofort darauf an und die Stimmung wurde nochmals besser.

    Doch wie sooft in den letzten Spielen reichte eine Unachtsamkeit aus, um in Rückstand zu geraten. Nach einer Ecke köpfte der eingewechselte bärenstarke Ramos zum 1:0 für die Berliner das Leder in die Maschen. Riesenjubel beim lautstarken Hertha-Anhang. Gut, Dennis Lamczyk wird vom Sportschau-Moderator der Treffer angekreidet. Für mich stellt sich eher die Frage, warum ausgerechnet Suat Tokat die Bewachung von Ramos übernahm. Suat gilt allgemein nicht als kopfballstark, von daher war es ein ungleicher Zweikampf.

    Das Spiel war aber noch nicht entschieden. Lemke bewies, daß immer noch ein Treffer für RWE fallen könnte. Sein Schuß fehlte letztendlich die Präzision.

    Leider mußte ich und mit mir gut 12000 Essener Fans die Hoffnung auf ein Weiterkommen kurze Zeit später begraben. Nach einem Freistoß kam Dennis Lamczyk zu spät und unentschlossen aus seinem Gehäuse. Pierre-Michel Lasogge (hat in der C-Jugnd von RWE gespielt) schaltete schneller und erhöhte völlig freistehend zum 2:0 für den Erstligisten.

    Damit war das Spiel gelaufen. Die Gäste spielten unaufgeregt und clever ihr Pensum runter und konnten gegen einen doch müder werdenden Gegner das Ergenis gar auf 3:0 erhöhen. Auch hier war Ramos mit seiner erstklassigen Vorarbeit maßgeblich beteiligt. Rukavytsya (den Namen muß man sich merken) brauchte nur noch einschieben.

    Daß sich RWE kurz vor dem Ende durch Lukas Lenz noch eine Torchance erspielte, zeugt von dem großen Engagement und Kampfeswillen der Mannschaft. Hut ab dafür !

    Über Sinn und Zeitpunkt der Auswechselungen kann man diskutieren. Denke einfach, die Kräfte der Akteure waren aufgebraucht.

    Wenn ich Hertha-Fan wäre, würde ich eher die Frage stellen, warum Ramos nicht von Anfang an aufgelaufen ist. Die Videoanalysen dürften doch eindeutig ergeben haben, wo RWE am anfälligsten ist. Die Tore unterstreichen das.

    Ich bin nicht überglücklich, wie auch nach einer Niederlage. Aber unter dem Strich hat sich Rot-Weiss sehr gut aus der Affäre gezogen. Das gilt auch für die Fans.

    Tokat scheint wieder besser zu werden. Auch Brauer´s Leistungskurve zeigt nach oben. Denker, alle Achtung. Jasmund erneut klasse. Das macht Hoffnung, zumal Vincent Wagner hoffentlich bald auch wieder auflaufen wird. Problematischer sieht es im Sturm aus, was meiner Meinung nach nicht nur am Spielermaterial, sondern auch am fehlenden Mut zum Risiko liegen kann. Ich bin ja kein Experte.

    Als die "Arminia-Fraktion" nach Spielende in aufgelockerter Runde bezeugten, daß sie von der Stimmung in der Ruine und auch von der Leistung der Mannschaft angetan waren, wußte ich:

    Ich bin stolz auf unser Team !

    Ganz herzliche Grüße an die Pripar´s und Blue Cores.

    euer Happo


     

     

    Rot-Weiss Essen gegen SF lotte - Kommentar von HDKRWE

    22.Oktober 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:2 , Halbzeit 0:0
    Tore: 0:1 Wiwerink (80.), 0:2 Fischer (89.)
    Zuschauer: 6190

    Wie fang ich am besten einen Kommentar zum Spiel gegen Lotte an?
    Vielleicht mal wieder mit einem Einblick in mein Seelenleben.

    Ich hab mir nämlich nach dem Aufstieg im Sommer fest vorgenommen, diese Saison einfach nur zu genießen.
    Was mein ich jetzt damit?
    Ganz einfach; wenn das eingetreten wäre, was sich vor etwa 15 Monaten alle RWE-Fans sehnlichst erwünscht haben, ja dann würde RWE jetzt immer noch in der  NRW-Liga kicken.
    Unser aller größte Sorge war doch neben dem soeben noch rechtzeitig eingeleiteten Insolvenzverfahren, dass unsere „neue“ Mannschaft der Jungspunde – wie im Vorjahr, als sie noch die „Zwote“ war – gegen den Abstieg kämpfen muss.
    Das Ziel war also, die Klasse zu halten und im nächsten – also in diesem – Jahr vielleicht  wieder anzugreifen.
    Wie gesagt; wäre dieser Wunsch in Erfüllung gegangen, kickte RWE jetzt noch immer fünftklassig und alle wären zufrieden.
    Und was passiert? Besagte Jungspunde fabrizieren das Wunder von der Hafenstraße, legen eine Saison hin, von der wir alle noch unseren Enkeln erzählen werden und steigen einfach mal völlig unerwartet auf.

    Und genau deswegen will und werde ich diese Saison, die für mich eine „Bonussaison“ ist, einfach nur genießen.
    Und ja, ich gebe es offen und ehrlich zu; auch ich habe vor der Saison so ein „klein bißken“ von einem zweiten Wunder an der Hafenstraße geträumt.
    Wie gesagt; ich habe es nicht erwartet oder erhofft, ich habe nur ein bisschen davon geträumt.
    Und niemand wird bestreiten können, dass der Saisonbeginn diese Träumereien durchaus bestärkt hat…..10 Punkte nach fünf Spielen waren ja nicht ganz so schlecht…..
    Aber auch nachdem dieses Thema nun mittlerweile zu den Akten gelegt werden konnte, lass ich mir die Saison trotzdem nicht vermiesen.
    Ich will auch nicht von fehlendem Glück und dazu kommendem Verletzungspech schwafeln…..obwohl es ja zumindest beim Verletzungspech größtenteils berechtigt wäre……ich will und werde diese Bonussaison aus den oben angeführten Gründen weiterhin genießen.

    Zugegeben; fünf Pleiten in den letzten sechs Spielen machen nicht wirklich Spaß und das Spiel in Leverkusen zu genießen – in Wuppertal war ich beruflich verhindert - war beim besten Willen nicht möglich (siehe dazu den treffenden Kommentar von Tom123)
    Aber so ein Spiel trübt nicht meine positive Meinung, die ich von der Mannschaft immer noch habe.

    Auch gestern abend bin ich sicher nicht fröhlich pfeifend nach Hause gefahren.
    Ich war natürlich enttäuscht, aber ich war alles andere als unzufrieden.
    Denn RWE hat gegen den seit zig Spielen ungeschlagenen Tabellenführer ein im Rahmen seiner aktuellen personellen Möglichkeiten gutes Spiel gemacht und war sicher nicht schlechter als Lotte.
    Nach der anfänglichen deutlich spürbaren Nervosität hat sich RWE in die Partie reingebissen und ein Leistungsunterschied zu Lotte war absolut nicht zu erkennen.
    „Not-Innenverteidiger“ Denker hatte zwar einige Wackler, aber Torchancen für Lotte habe ich in der ersten Halbzeit nicht gesehen.
    Ganz im Gegensatz zu RWE. Wenn ich allein an das Ding von Lemke nach Traumpaß von Brauer denke…….acht von zehn Stürmern hätten da wohl eingenetzt…..der Heber von Lemke ist leider nur auf dem Netz gelandet.
    Man muss daher bei allem Wohlwollen gegenüber der Mannschaft trotzdem sagen, dass RWE neben den Verletzungsproblemen in der Abwehr ein Problem im Sturm hat….und das ist nicht verletzungsbedingt.
    Da ist einfach zu wenig Durchschlagskraft und die sich ergebenden Torchancen werden zu selten genutzt. Dreizehn Tore in elf Spielen ist eine doch stark verbesserungswürdige Quote.
    Das hat dann auch gestern letztlich den Unterschied ausgemacht.
    Lotte hatte im Vergleich nicht mehr und auch keine klareren Torchancen als RWE, aber sie haben von ihren Chancen eben zwei genutzt…..und RWE keine.

    Tierisch gefreut hat mich gestern die Reaktion der nach dem Abpfiff noch im Stadion verbliebenen Zuschauer.
    „Rot-Weiss-Essen-Gesänge“ nach einer erneuten Heimpleite und der vierten Pleite in Serie. Das ist – gerade in Essen – wahrlich nicht selbstverständlich.
    Ich bin mal gespannt, wie lange diese positive Einstellung der Fans bei weiteren ähnlichen Spielausgängen noch anhält.
    Oder nein, eigentlich will es gar nicht wissen. Lieber wär mir natürlich ein recht schnelles Erfolgserlebnis für die Mannschaft und die Fans.
    Etwa gegen Hertha?? Wohl eher nicht, das ist – um den Kreis wieder zu schließen – ein absolutes „Bonusspiel“ für mich, das ich einfach nur genießen will.
    Und wenn die Niederlage nicht allzu deftig ausfällt, werde ich das auch tun.

    Bis Mittwoch.

     


     

     

    Bayer Leverkusen II gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Tom123

    15.Oktober 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 1:0 , Halbzeit 0:0
    Tore: 1:0 Abdelkader Maouel (66.)
    Zuschauer: 1150

    Nachdem Ihre Durchnässtheit HappoI mich schon zweimal gefragt hatte einen Spielbericht
    zu verfassen und da beim diesmaligen, dritten Fragen der Security-CEO HDKRWE hoffend
    in meine Augen schaute, konnte ich nicht mehr abschlagen. Promt kürzte der Chef allerdings
    HDKRWEs 5€ Provision - da ist er wirklich knallhart.

    Zu dieser Zeit wusste ich allerdings noch nicht, was da auf uns und damit erst recht auf mich
    zukommen würde....um es vorweg zu nehmen, es war ein sehr trauriger Nachmittag.

    Neben dem Prachtbau Bayerarena formierten wir uns auf der Südtribüne des "Ulrich-Haberland-Dome"

    Die Aufstellung verwunderte uns alle schon sehr, gleichzeitig waren wir aber auch umso gespannter,
    wie das Spiel aufgezogen werden würde, konnte man doch vorher lesen, dass Beton angerührt werden sollte.
    Heppke vor Jasmund und Schneider, Bene Koep rechts aussen, hinter ihm Vennemann und
    Tokat, wie von einigen Fans auch gewünscht, hinter Kaya!

    Nach den ersten 15 Minuten war uns allen eigentlich klar, dass hier und heute "etwas geht", die Bayer-
    Bubies waren sehr harmlos und auch wenn wir keine klaren Torchancen hatten, war unser Spiel nach a)den
    letzten Pleiten, b)nach erneutem Ausfall, diesmal Grund und c)nach erneuter Umstellung, recht gefällig.
    So hatte Bene Koep zwei, drei ordentliche Chancen, bei seiner größten Chance traf er den Ball leider nicht
    voll, allerdings war die Situation aufgrund der Flugkurve/des Aufsetzens des Balles in Verbindung mit dem
    Gegenspieler sehr schwer zu meistern. Da kam auch die ein oder andere gute Flanke rein, Kaya gefiel
    mir allein durch sein Laufpensum recht gut.

    Doch dann....ich weiss nicht ab welcher Minute, ich schreibe aus dem Bauch heraus und nicht mit dem Notizblock
    neben der Tastatur, es müsste etwa ab Hälfte der 1.HZ gewesen sein - kam nichts mehr! Offen gesagt, es
    wurde langweilig und ihr könnt mir glauben - RWE und langweilig - das fällt mir sehr schwer zu schreiben.

    In der Pause spendierte mir Helmut, ich darf ihn jetzt dutzen, eine Bratwurst. Selbstverständlich werde ich
    mich re-wangschieren!

    In HZ.2 hofften wir dann auf ein Aufbäumen, aber leider blieb es beim passiven Mitspielen, da war keine Power,
    keine Gefahr von uns auszumachen....
    Eigentlich bin ich jemand, der gerne leidenschaftlich und sehr gerne ausführlicher von einzelnen Szenen berichtet,
    aber dieser Spielbericht ist leider kein Spielbericht, kann er auch nicht sein, da es nichts mehr zu berichten
    gibt. Manchmal ist es auch so, dass man sich auf die Lippen beissen muss, man darf nicht immer alles von sich geben,
    ich darf das übrigens so schreiben, da ich kein Journalist bin.

    Da war doch noch etwas? Ja, ein Tor. Kuta köpft den Ball sehr unglücklich mit dem Hinterkopf schwach heraus,
    leichte Beute für die Leverkusener. Der Fehler passierte natürlich vorher, mit etwas mehr Power wäre dieser Ball
    nie und nimmer in die Box gekommen...nun sieht natürlich nur der arme Kuta dumm aus.
    Einige sagten, er hätte den Ball ins Toraus köpfen sollen, leider hätte er aber gar nicht genug Druck hinter die Kugel
    geben können.- Kopf einziehen und Drehung wäre wahrscheinlich das Beste gewesen, aber, nun ja..

    Eine unglückliche Niederlage unseres Teams in einem Spiel, welches keinen Sieger verdient gahabt hätte,
    hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen mit der Fahrradkette erschlagen....

    Aber was fehlt da? Was ist da los? Fehlt da Selbstvertrauen? Ich weiss es einfach nicht, aber das Eine ist für mich klar,
    dieses Spiel haben wir nicht verloren, weil unsere Innenverteidiger fehlten....

    Unser Team wird zurückkommen, davon bin ich überzeugt, jeder wusste, dass es solche Phasen geben wird,
    oder das sie kommen könnten. Für mich war klar, dass ich aber auch dann weiterhin an das Team glauben werde.
    Aussagen wie "kein Regio-Niveau" sehe ich etwas anders, da ich bei allen Spielen war und gesehen habe, was die
    bisherigen Gegner drauf haben und weil ich unsere Jungs schon anders gesehen habe.

    Noch etwas: Wenn ich jetzt lese, dass Wrobel gehen soll und ich HABE es gelesen, dann fällt mir nichts mehr ein...

    Ohne Wrobel wären wir nicht in die Regionalliga aufgestiegen, ohne Wrobel würden wir jetzt gegen Viktoria Köln und
    KFC Ürdingen spielen, hiesse wahrscheinlich 3Jahre NRW-Liga.....

    Ich habe vor den nächsten Spielen etwas Sorge, vor allem vor dem, was da von den Rängen kommen wird...

     

     

     


     

     

    Wuppertaler SV gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Happo

    08.Oktober 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 5:2 , Halbzeit 2:0
    Tore: 1:0 (Knappmann (2.), 2:0 Assauer (30. ), 1:2 Tokat (49.), 3:1 Schlieter (53.), 4:1 Knappmann(63.), 4:2 Kaya(75. ), 5:2 Kastrati (83.)
    Zuschauer: 5800

    Heute war so ein Tag wie in der Werbung von "Vorher - Nachher", nur umgekehrt.

    Die Reise zum Zoo begann extrem komfortabel. "Knallwade" Jörg am Steuer, daneben Reiseleiterin Marion, direkt hinter ihr RS-User und RWE-Experte "Dondera", daneben meiner Einer. Kurzer Halt auf der Ruhrallee, um mit Dennis, Silke und Maddin einen 2 Wagen-Konvoi Richtung Wuppertal zu bilden.

    Während Super-Driver Achim den puristischen Fahrstil bevorzugt, kann man Knallwade Jörg unbedenklich der Gattung "Materialfahrer" zuordnen. Ich kenne jedenfalls Niemanden, der so perfekt die Vorteile der Anti-Schlupfregulierung beherrscht....und ausreizt !

    Schlupfen mußten wir auch in Wuppertal und zwar durch eine, nein mehrere Horden WSV-Fans hindurch. Soviel Hass und Aggressionen sind mir in all den Jahrzehnten Fanleben selten entgegen geschlagen. Zum Glück sind wir unbeschadet auf unseren teuren Sitzplätzen gelandet. Doch nur wenige Minuten später spürten wir auch hier, Essener - Nicht Willkommen ! Und so nebenbei, es gab nur bleifreies Bier. Im Nachhinein wohl gar nicht so verkehrt. Ausgerechnet heute war mein Sicherheitschef, meine Lebensversicherung verhindert. Dafür machten seine Berufskollegen in Uniform einen guten Job. Ich war froh, daß sich die "Helme" heute zwischen den rivalisierenden Fangruppen gestellt haben.

    Egal, wenn RWE heute gewinnt ist das alles kein Problem. Doch nach gut 2 Minuten wurden die Probleme größer. Knappmann zirkelte den Ball gekonnt, aber mit Ansagen über den viel zu weit vor dem Tor postierten Lamczyk hinweg zum 1:0 in die Maschen. Der Dämpfer saß, nicht nur bei den Fans. Der Mannschaft merkte man sofort die Unsicherheit an. Es kam kein vernünftiger Spielaufbau zustande. Bis auf einen Kopfball von Tokat erspielten sich meine Rot-Weissen keine nennenswerten Chancen. Die hölzern wirkenden Gastgeber waren keinen Deut besser, nutzten aber eine weitere Unachtsamkeit im Abwehrverhalten zum 2:0. Jerome Assauer (Verwandt, verschwägert mit dem "Niemals ins Gesicht schlagenden Rudi" ?) staubte nach einer Ecke völlig freistehend ab. Auf Essener Seite vergab Schneider in aussichtsreicher Position den Anschlußtreffer, ja ich muß es so schreiben, fast kläglich.

    Immerhin, meinte ein Zuschauer, nur 0:2, besser als letzte Woche.

    RWE zeigte mit Beginn der 2.Hälfte den vorher vermißten Drang zum gegnerischen Tor. Tokat hatte Glück mit seinem abgefälschten Schuß, aber das Tor machte Hoffnung. Die RWE-Fans waren nun in Bestform. Leider hielt die Stimmung nur 10 Minuten. Dann segelte Dennis Lamczyk an einer Flanke vorbei und so stand es 3:1 für den WSV.

    Für mich war das Spiel gelaufen. Nach dem 1:4 erst recht. Immerhin ergaben sich die Rot-Weissen nicht gänzlich. Das 2:4 durch Kaya (per Kopf !) gestaltete das Ergebnis ein wenig erträglicher. Ein Punktgewinn schien aber nicht mehr möglich, dafür gab es keinerlei Anzeichen. Kastratis Treffer zum Endstand zeigte überdeutlich, wo es derzeit hauptsächlich bei Essen hapert.

    Die eklatante Kopfballschwäche im Abwehrbereich wird noch weitere Gegentreffer zur Folge haben. Jeder Gegner kann mit einfachsen Mitteln wie hohen Flanken in den Strafraum, für Torgefahr sorgen. Wagner und Rodenberg sind nicht zu ersetzen. Jedenfalls nicht auf Dauer. Heppke ist hinten verschenkt. Lamczyk derzeit außer Form. Unser Mittelfeld aktuell leider nur Mittelmaß. Der Sturm war heute ein laues Lüftchen. Koep, in den ersten Spielen überragend, fällt kaum noch positiv auf.

    Heute hat die Truppe enttäuscht und zwar auf der ganzen Linie. Wuppertal hat gewonnen ohne besser gewesen zu sein. Im Gegenteil, sie spielten hausbacken und hölzern. Deshalb ärgere ich mich umso mehr über diese Niederlage.

    Doch ich weigere mich nach wie vor, jetzt alles zu verteufeln. Die Mannschaft hat ein Tief, keine Frage. Es wäre auch zu einfach, die Misere nur an den Verletzten festzumachen. Die können doch nicht alle das Fußballspielen verlernt haben. Selbstvertrauen sieht anders aus. Und das bekommt man nur durch Siege.

    Waldemar Wrobel ist derzeit nicht zu beneiden. Er kennt das Fußballgeschäft und weiß zu genau, wie schnell sich der Wind dreht. Worte, für die er vor wenigen Wochen gefeiert wurde, werden ihm von einigen (noch wenigen) Anhängern jetzt vorgehalten.

    Für mich ist er weiter unantastbar. Ich kann nicht erkennen, daß ihm ein schwerwiegender oder gar entscheidender taktischer Fehler in den abgelieferten Spielen vorgeworfen werden kann.

    Hoffentlich fällt jetzt nicht auch noch Kevin Grund längerfristig aus. Neben Heppke ist er der einzige Neuzugang, der Stammspieler geworden ist. Das ist schon auffällig, jedenfalls für mich. Wer weiß, vielleicht ist nach seinem ersten Treffer bei Kaya der Knoten geplatzt. Technisch hat er das Zeug dazu, in die erste Elf zu rücken.

    Apropos rücken, wir Fans müßen jetzt auch zusammen rücken. Obwohl ich meine anfängliche vage Hoffnung auf einen erneuten Aufstieg begraben habe, mein Glaube an eine erfolgreiche Zukunft auf Dauer für und mit RWE, ist nach wie vor ungebrochen.

    Einen Lösungsansatz habe ich schon. Ab sofort kriegt "Wels Fargo" eine Denkpause. Mal sehen, wer nächste Woche wieder auf einen Sieg für Rot-Weiss tippt.

    Kopf hoch,

    euer Happo


     

     

    Das Fußballwochenende mit RWE und DSC Arminia - Erinnerungen von HDKRWE

    02.Oktober 2011:

    An diesem vorhergesagten letzten Sommerwochenende des Jahres war wieder mal Fußballtradition pur angesagt.
    Am Freitag stand die Messe im Hafenstraßentempel an und samstags ging es zum längst überfälligen Besuch zu den Kumpels von „Priscum Parmularius“ in Bielefeld.

    Na ja, ergebnistechnisch gesehen muß ich zugeben, dass das Wochenende ein ziemlicher Reinfall war…..
    Schon der rot-weisse Start am Freitag ging mit dem 2:3 gegen Lautern kräftig in die Hose.
    Happo I. hat sich zu diesem Spiel schon ausführlich und treffend eingelassen.
    Deswegen von mir dazu nur noch ein paar kurze Anmerkungen.
    Die Niederlage von RWE allein mit Pech zu erklären, wäre sicherlich nicht nur zu einfach, es wäre schlichtweg falsch.
    Allerdings ist es ja tatsächlich so, dass das Quäntchen Glück, welches die Mannschaft im letzten Jahr durchaus manchmal hatte, sich in diesem Jahr in fast schon unglaubliches Verletzungspech gewandelt hat.
    Ein kompletter - und dazu noch langfristiger - Ausfall des stärksten Mannschaftsteils bedeutet nun mal eine erhebliche Schwächung, den keine Mannschaft der Welt mal eben so wegstecken könnte.
    Gegen unsere etatmäßige Innenverteidigung hätte Lautern die drei Tore jedenfalls nicht gemacht.
    Das ist alles recht bitter, denn ich bin davon überzeugt, dass RWE in Bestbesetzung oben mitspielen würde (ich rede nicht von einem „Durchmarsch“)

    Kommen wir aber nun zum zweiten Teil des Fußballwochenendes.
    Der bestand wie gesagt darin, Arminia-Edel-Fan Micha und seiner Truppe vom Fanclub „Priscum Parmularius“ endlich mal wieder einen Besuch abzustatten.
    Dass außer Tristan und Mike der „Rest vom Haufen“ terminlich verhindert war, tat der Wiedersehensfreude keinen Abbruch.
    Der letzte Besuch in Bielefeld lag immerhin schon 2 ½ Jahre zurück.
    Und in diesen 2 ½ Jahren hat sich in Bielefeld – leider – einiges geändert.
    Kickte die Arminia beim letzten Besuch von Happo I. und mir noch in der 2. Liga, so ist sie mittlerweile nach einem rasanten und immer noch andauernden sportlichen und wirtschaftlichen Sturzflug in der 3. Liga gelandet und grüßt auch da „von unten“.
    Da war Unterstützung mehr als angesagt.
    Denn wer weiß am besten, wie sich ein schleichender Niedergang „seines“ Vereins auf Körper und Geist auswirkt und wie es sich anfühlt, mit „seinem“ Verein durch die Hölle zu gehen zu müssen?
    Wer weiß daher am besten, wie es derzeit in Bielefelder Fanseelen aussieht?
    Wer kann sich also auch am besten in die Gemütsverfassung leidender Bielefelder hineinversetzen?
    Nur eine Spezies weiß und kann das…………Fans von Rot-Weiss Essen.

    Also machten sich am Samstagmorgen sechs eingefleischte RWE-Junkies, nämlich Maddin nebst besserer Hälfte Silke, Karpi , Uwe aus Dornstetten, Happo I. und ich, mit der Hoffnung auf den Weg nach Bielefeld, vielleicht ein bisschen Glück in Form von drei Punkten zu bringen.
    Es hat leider nicht sein sollen.
    Aber der Reihe nach………

    Bei herrlichstem Wetter wurde zunächst der in unmittelbarer Stadionnähe liegende Oetker-Park aufgesucht.
    Wie geplant gelang es hier, Präsi Happo I. von seinem Jugendtrauma  (Stichwort: „Wilde Hatz“) zu erlösen.
    Zur gelungenen Therapie beigetragen haben sicher die von den Gastgebern kredenzten Begrüßungsbierchen, auch wenn diese „magenfreundlich“ knapp unter der Außentemperatur temperiert waren.
    Bei dieser Gelegenheit konnte die Essener Delegation auch die sympathische Truppe vom Fan-Club BlueCore Bielefeld mit „Chef“ Marc kennen lernen, mit denen „Priscum Parmularius“ zwischenzeitlich sozusagen eine Allianz eingegangen ist.

    Beim Betreten des Stadions war zunächst mal festzustellen, dass auch in Bielefeld die Zahl der „Leidensfähigen“ offensichtlich kontinuierlich abnimmt.
    5839 Zuschauer können sicher bei weitem nicht alle Drittligavereine bei einem Heimspiel begrüßen, sind aber für Bielefelder Verhältnisse doch etwas dürftig.

    In zuvor 10 Spielen hatte Arminia nicht einen einzigen Sieg geholt.
    Nach dem Spiel gegen Heidenheim glaube ich auch zu wissen, warum das so ist.
    (Obwohl ich mir nach einem gesehenen Spiel nicht anmaßen möchte, die Spielstärke der Arminia einzuschätzen)
    Auf jeden Fall hat Arminia angefangen wie die Feuerwehr und nach 10 Minuten dachte ich, dass Heidenheim überrollt wird.
    Es wurde schwungvoll und mit Elan wurde nach vorne gespielt und Heidenheim unter Dauerdruck gesetzt
    Die Mannschaft ließ den unbedingten Willen erkennen, dieses Spiel gewinnen zu wollen.
    Und dieser Einsatz der Arminia, dieses Engagement, hat über die gesamten 90 Minuten nicht nachgelassen.
    Allein schon dafür hätte Arminia etwas „Zählbares“ verdient gehabt.
     
    Allerdings muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass trotz des großen Einsatzes letzten Endes nicht viel herumgekommen ist; zumindest nicht in Form von echten Torchancen.
    Ich kann mich so recht an keinen einzigen gefährlichen Ball erinnern, den der Heidenheimer Keeper hätte entschärfen müssen.
    Und wenn man mal aus aussichtsreicher Position zum Schuß kam, wurde recht kläglich vorbei geschossen.
    Ich weiß, es ist ein ausgelutschter Spruch, aber trotzdem; mit einem echten Knipser hätte Arminia die Partie locker nach Hause gefahren.
    Aber die schwarze Perle vorne war zumindest gestern ein Totalausfall.
    Ich sage es nicht gerne, aber der bisherige Saisonverlauf erinnert mich sehr stark an die letzte Zweitligasaison.
    Ich würde mich natürlich sehr darüber freuen, bald wieder mal ein Punktspiel zwischen Arminia und RWE zu sehen.
    Nur würde ich dafür lieber mit RWE aufsteigen, als dass Arminia in die Niederungen der 4. Liga abtaucht.
    Also seht zu, dass der Schalter umgelegt wird.
    Nach 11 sieglosen Spielen wird es allmählich Zeit.

    Genauso gut, wie der Einsatz der Spieler, war übrigens der Support aus der Fankurve.
    Auch von da wurde 90 Minuten Gas gegeben.
    Allerdings fand ich die Mikrounterstützung für den Einpeitscher und die damit verbundene Beschallung über Lautsprecher schon etwas gewöhnungsbedürftig und fast schon nervig.
    In Essen wird diesbezüglich noch ehrlich nur mit der Kraft der Lungen gearbeitet (grins)

    Nach dem Spiel ging es dann zum Abschluss des Tages noch in die Clubkneipe, wo die Stimmung trotz der Pleite gut war und im Laufe des Abends noch besser wurde………
    Ein Besuch dort lohnt sich übrigens nicht nur wegen der idyllischen Lage und der netten Wirtsleute, sondern allein schon wegen der leckeren Schnitzel in Klodeckelgröße zum unschlagbaren Preis von 4,90 Euro.
    Ich denke ich spreche für alle Essener, wenn ich sage, dass dies eine richtig schöne Zusammenkunft von Fußballbekloppten war, bei der auch nicht nur über Fußball gesprochen wurde.
    Zudem hatte der Abend noch ein unverhofftes Highlight zu bieten, sozusagen das Grande Finale.
    Hatte sich doch in der Kneipe ein Trupp junger Damen eingefunden, die einen Junggesellinnenabschied feierten.
    Zu Ehren der Braut war von den Freundinnen natürlich auch ein Stripper engagiert worden.
    Vor dessen Auftritt wurden wir allerdings höflich gebeten, uns kurzfristig einen Platz zu suchen, von dem die Vorstellung nicht zu sehen war.
    Man hatte die Sorge, dass der gute Mann sich nicht trauen würde, vor so vielen Fußballfans aufzutreten.
    Die anschließenden Gespräche „über und unter der Gürtellinie“ sorgten dann auch entsprechend für literweise Lachtränen.

    (Ich hab kurzfristig überlegt, ob dieses Stripperding nicht eine Sache wäre, mit der man die Clubkasse der Uralt Ultras ein wenig aufbessern könnte.
    Ich tu mich zwar etwas schwer damit, mir Happo I. eingeölt und nur mit Stringtanga und Federboa bekleidet zur Musik von den Village People tanzend  vorzustellen, aber einen Versuch wäre es vielleicht wert.
    Aber das nur nebenbei….)

    Auf jeden Fall hat sich dieser Besuch in Ostwestfalen trotz aller augenblicklichen sportlichen Tristesse gelohnt.
    Im Namen aller Essener Teilnehmer möchte ich mich bei  „Priscum Parmularius“ und „BlueCore Bielefeld“ für die Gastfreundschaft bedanken.
    Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen, wobei ein paar von Euch ja schon zum Besuch der alten Dame Hertha in Essen zugegen sein werden.

    Bis denne

    Manni alias HDKRWE
    Security Chief der Uralt Ultras Rot-Weiss Essen

     

    Ach so, ich hab noch zwei P. S.
    Lieber Micha, lieber Marc, eins steht für mich fest; einen „Patthorster“ werd ich nicht noch einmal trinken.
    Mann, Leute, in Essen benutzen wir so ein Zeug zum Abbeizen von Gartenmöbeln.

    Und im Namen aller Mitfahrer muß ich mich auch noch unbedingt herzlichst bei Silke und Maddin für die angenehme und stressfreie Fahrt nach Bielefeld und zurück bedanken.

     


     

     

    Rot-Weiss Essen gegen FC Kaiserslautern II - Kommentar von Happo

    30.September 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 2:3
    Tore: 0:1 Zuck (9.), 0:2 Bilek (30. ), 0:3 Nemec (42. ), 1:3 Avci (49. ), 2:3 Lenz (64. )
    Besondere Vorkommnisse: Platzverweise für die Kaiserslauterner Stulin (68.) und Nemec (69.)
    Zuschauer: 6870

    Freitag Abend, Essen, Hafenstraße. Wie immer ein heißes Pflaster. Bei den sommerlichen Temperaturen kein Wunder. Obwohl es mal wieder gegen ein Bundesliga-Reserve-Team ging, also gleichbedeutend mit Null-Gästefans, zählte der Kassierer immerhin 6870 Zuschauer.

    RWE war gewillt das Spiel von Anfang an zu bestimmen. Kein langes Abtasten, sofortiges Stören bei der Ballannahme und schnörkellos Richtung Tor der Lauterer. Doch mit dem überraschenden 0:1 durch Zuck (wunderbarer Schlenzer) in der 9.Minute war es aus mit den Offensivbemühungen. Der Rückstand zeigte Wirkung. Rot-Weiss wurde immer unsicherer im Passspiel, es gelang nicht mehr viel. In der 30.Minute dann das 0:2 per Kopfball. Das Fehlen der angestammten Innenverteidung machte sich heute extrem bemerkbar. Und auch der sonst überragende Dennis Lamczyk zeigte diesmal ungeahnte Schwächen. In Normalform hätte er beide Gegentreffer vereitelt. Davon bin ich überzeugt. Als kurz vor der Halbzeitpause gar das 0:3 fiel , wieder per Kopfball, schrumpften meine Hoffnungen auf einen klaren Sieg auf ein Minimum.

    Aber es ist ja Freitagabend und das Spiel findet an der Hafenstraße statt. Und tatsächlich, Avci verkürzt per Weitschuß zum 1:3. In der Ruine herrscht eine sagenhafte Stimmung. Die Fans geben alles, die Mannschaft ebenfalls. Das von Dennis Lamczyk gehütete Tor hätte eigentlich abgebaut werden können. Lautern war nicht mehr in der Lage gefährliche Konter wie in der ersten Hälfte durchzuziehen.

    Mit der Einwechslung von Lukas Lenz hatte Waldi Wrobel mal wieder einen Volltreffer gelandet. Kaum war er auf dem Platz, schon zappelte das Leder im Gehäuse der Gäste. Jetzt war der Teufel los, aber nur auf den Rängen. Die junge Mannschaft vom Betzenberg zeigte Nerven. In der 68.Minute mußte Stulin nach einem Foul den Platz verlaßen. Für mich war Rot hier gerechtfertigt. Für Nemec nicht. Er diskutierte und diskutierte mit dem Schiedsrichter bis dieser genug hatte und auch ihn unter die Dusche schickte.

    Es hört sich blöde an, aber für mich war der zweite Platzverweis eher ein Nachteil für Essen. Die Truppe schien mit der Überzahl nicht klarzukommen. War es der Druck, daß Jede(r) nun mindestens den Ausgleich erwartete ? Einige Spieler wußten nicht so recht, welche Position sie jetzt einnehmen mußten.Trotzdem ergaben sich noch Tormöglichkeiten. So vergab der laufstarke Lemke zweimal in aussichtsreicher Position.

    Mist, wieder kein Sieg. Und wieder fast eine komplette Halbzeit verpennt. Hoffnung macht allerdings die zweite Hälfte. Der kämpferische Einsatz wurde leider nicht belohnt. In dieser Saison geht ein Kopfball gegen die Latte, letze Saison wäre er drin gewesen.

    Hoffentlich halten die heute fantastischen Zuschauer trotz des Abrutschens in der Tabelle dem Verein die Treue und besuchen weiterhin wenigstens die Heimspiele. Es ist ja nicht so, daß einige lasch und pomadig spielen. Sie wollen und geben ihr derzeit Bestes. Das muß einfach honoriert werden.

    Übrigens, Wuppertal hat einen netten Zoo, aber ein Fußballverein ? Wer weiß, vielleicht schweben wir nach dem Auswärtssieg nach Hause.

    In diesem Sinne bis die Tage

    euer Happo

    Jetzt muß ich mich aber auf den Tripp nach Bielefeld vorbereiten. Der Ötkerpark will zurück erobert werden. :-))

     


     

     

    Rot-Weiss Essen gegen VfL Bochum II - Kommentar von HDKRWE

    19.September 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 1:1
    Tore: 0:1 Kevin Freiberger (40.), 1:1 Markus Heppke (59.)
    Besondere Verkommnisse: Timo Brauer verschießt Elfmeter in der 91.Minute
    Zuschauer: 6828

    Tja, vor genau 4 Wochen hab ich vor meinem Urlaub mein letztes RWE-Spiel gegen Elversberg gesehen.
    Da das erste Wochenende nach Rückkehr aus dem Urlaub dazu auch noch spielfrei war, bin ich heute mit verschärften Entzugserscheinungen am GMS aufgelaufen.
    Und noch mit der Erinnerung an das wirklich sehr gute Spiel gegen Elversberg im Hinterkopf habe ich dann ein Spiel gegen die Zwote von Bochum zu sehen bekommen, das mit dem Elversberg-Kick absolut nicht mithalten konnte.
    Es war ehrlich gesagt vor allem in der ersten Halbzeit ein ziemlich mäßiges und – passend zur Stimmung auf den Rängen - fast schon langweiliges Fußballspiel.
    Das lag allerdings nicht an der aus der Not geborenen und von Heppke und Jasmund gebildeten Innenverteidigung. Ganz im Gegenteil; die beiden waren heute für mich die mit Abstand besten Essener Feldspieler.
    Wobei man bei der Beurteilung der wirklich guten Vorstellung der Abwehr (auch Grund und Kuta haben auf den für sie ungewohnten Positionen als linker bzw. rechter Verteidiger nicht enttäuscht) aber auch bedenken sollte, dass der Sturm von Bochum II alles andere als brandgefährlich war.
    Ein Grund für die heutige Leistung war u. a. sicher, dass unser „Parademittelfeld“ mit Tokat und Brauer – wie sagt man so schön – keine großen Impulse gesetzt hat.
    Insbesondere Brauer hat nicht ansatzweise die Leitung wie gegen Elversberg gezeigt.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass er schlecht gespielt hat, das sicher nicht.
    Aber genau wie Tokat ist er nicht großartig aufgefallen.
    Auch die Vorstellung von Kaya, der für Lenz in der Startelf stand, hat mich nicht unbedingt aus den Socken gehauen. Ich kann mich so recht an keine Szene erinnern, wo er sich vorne mal durchgesetzt hat und richtig zum Abschluss gekommen ist.
    In dieser Form steht er für mich nicht vor Lenz…..der ihn ja letztlich auch abgelöst hat.

    Wenigstens die Dramaturgie des Spiels war dann doch sehr viel ansprechender als die spielerische Darbietung.
    Nur gut, dass Torleute während des Spiels keine Krawatte tragen müssen; ansonsten hätte sich Dennis Lamczyk nach dem 0:1 mit seinem auf Traktorreifengröße geschwollenen Hals wohl selbst stranguliert.
    Im Mannschaftskreis sollte sich eigentlich rumgesprochen haben, dass „Lambo“ schon mal den einen oder anderen Elfmeter hält.
    Es ist schon ausgesprochen ärgerlich, wenn dann nach einem erneut gehaltenen Elfer die RWE-Kicker komplett pennen und die Bochumer im Nachsetzen mit einem KOPFBALL das Tor machen. Da kann man als Keeper schon mal ausrasten.
    Der herrliche Knaller von Heppke vom Ausgleich hat immerhin für Vieles in der ersten Halbzeit entschädigt.
    Als Brauer dann in der letzten Minute einen Strafstoß souverän wie immer, aber dieses Mal leider zu genau an den Pfosten geschossen hat, musste ich  - wahrscheinlich wie viele andere Zuschauer auch - unwillkürlich an die letzte Saison denken.
    Da wäre das Ding – man denke an das Spiel gegen Speldorf – sicher drin gewesen.

    Aber fehlendes Glück war sicher nicht der Grund für den verpassten Sieg.
    Das 1:1 ist ein gerechtes Ergebnis.
    Und letztlich kann man gar nicht oft genug wiederholen, dass diese Regionalliga erheblich stärker als die letztjährige NRW-Liga ist.
    Deswegen muß und kann ich mit dem Remis leben.

    Es hat mich auch sehr gefreut, dass es trotz der spielerisch dürftigen Vorstellung keinen einzigen Pfiff gegen RWE gegeben hat (ich hab jedenfalls keinen gehört); auch nicht nach der wirklich furzlangweiligen ersten Halbzeit.

    RWE ist jetzt auf dem achten Tabellenplatz und somit im vorgegebenen Soll.
    Ich gebe gerne zu, dass ich ein bisschen mehr erhofft habe bzw. erhoffe. ;-)

    Aber ich habe realistisch nicht mehr erwartet und bin daher nicht unzufrieden.

     

     


     

     

    Borussia M´Gladbach U23 gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Dangerous Dan

    04.September 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 4:0
    Tore: 1:0 Kachungs (45.), 2:0 Kachunga (46.), 3:0 Heubach (84.), 4:0 Kachunga (89.)
    Zuschauer: 3007

    Mein letzter Besuch eines Pflichtspiels zwischen Borussia Mönchengladbach gegen Rot-Weiss Essen ist tatsächlich ganze 32 Jahre her. Das Ergebnis an einem ungemütlichen, nasskalten Abend in der zweiten Runde des DFB-Pokals lautete 4:0 für BMG, damals noch am altehrwürdigen Bökelberg. Eine Saison, in der damalige Zweitligist RWE das letzte Mal an der 1. Bundesliga kratzen sollte und die mit den denkwürdigen, dramatischen, heute immer noch unvergessenen Aufstiegspielen gegen den Karlsruher SC endete.

    Heute, solange Zeit später, kehrte ich nach Mönchengladbach zurück, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen (vielleicht hätte ich angsichts der Duplizität der Ereignisse einfach im heimischen Rheinberg walten bleiben sollen). Man ist zunächst immer ein bisschen neidisch, wenn man in so ein, der heutigen Zeit gemäßes Stadion eines sich auch heute noch in der 1. Liga befindlichen Vereins aus einer Stadt kommt, die von der Wirtschaftsleistung her über den Zeitraum der Jahre der unsrigen eigentlich kaum das Wasser reichen konnte... Fakt ist leider auch, dass es heute nur sportlich gegen die Zwote der einstig unter dem Begriff Fohlen berühmt gewodenen Truppe ging und dazu noch in der (damals sicherlich für undenkbar gehaltenen) 4. Liga.

    Wie dem auch sei, bei Rot-Weiss Essen hat man mittlerweile erkannt, dass vieles anders gemacht werden muss und die Hebel sind auf jeden Fall in eine vermutlich positivere Zukunft gelenkt worden. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich nach dem tollen Verl-Spiel und den gestrigen Ergebnissen ganz klamheimlich mit der Tabellenführung geliebäugelt, was mich dann trotz der bescheidenen Wetterprognose auch zu diesem Live-Besuch animierte. Kaum hatte ich jedoch in der Suite des eher wieder nur repräsentative Tätigkeiten ausübenden RWE-Uralt-Präsidenten Platz genommen, musste ich die Verletzung von Vincent Wagner zur Kenntnis nehmen, was mir angesichts der zu erwartenden Viererkette mit dem auch gegen Verl instabilen Meik Kuta, einem gerade genesenen Maik Rodenberg, dem unerfahrenen Adrian Schneider und dem gegen die Ostwestfalen in der Defensive auch nicht gerade sattelfesten Kevin Lehmann, vorab einige Bauchschmerzen bescherte.

    Und so kam es auch, in den ersten Minuten musste doch einige Male ganz tief durchgeatmet werden, wenn sich die quirlige Gladbacher Offensive den Weg zum RWE-Gehäuse freiwirbelte. Mit Wagner fehlte zunächst (und auch später) ganz klar hinten die Körpersprache, die ordnende Hand  und auch die sich auf andere Mannschaftsteile übertragene Emotion. Trotzdem bekam unsere junge Truppe die Lage aber peu à peu in den Griff, störte immer wieder erfolgreich den Gladbacher Spielaufbau, zog das Spiel geschickt in die Breite und kam mit schönen Flügelaktionen zu einigen sehr vielversprechenden Chancen, fast immer durch Kevin Grund.

    Als dann noch Holger Lemke in einer 1:1 Situation am Glabacher Keeper (leider ohne das notwendige Selbstvertrauen) scheiterte, wäre eine Führung auch ohne das Tragen der berühmten Vereinsbrille hochverdient gewesen. Der erste Treffer für RWE, da bin ich mir sicher, hätte einen anderen Spielverlauf nach sich gezogen. Aber wie es dann so kommt. Was Meik Kuta in Köln an haarsträbenden Aussetzern zu bieten hatte, sollte diesmal von Kevin Lehmann nicht minder katastrophal erledigt werden.

    Der verschätzte sich  in der Nachspielzeit der ersten Hälfte bei einer langen Flanke, der Gladbacher Stürmer enteilte ihm leichten Fußes, Flanke in die Mitte, wo Rodenberg und Schneider ca. 3m Sicherheitsabsatand zu Kachunga walten ließen und der sich per Kopf die Ecke zum Torerfolg aussuchen konnte. Der bemitleidenswerte Dennis Lamczyk war chancenlos (wie auch bei allen anderen Gegentreffern).

    Kaum hatte die zweite Halbzeit gerade (mit dem eingewechselten Verl-Matchwinner Lukas Lenz für den scheinbar angeschlagenen Sebastian Koep) begonnen, kam der nächste unnötige Patzer von Lehmann. Es folgte schnelles Gladbacher Kombinationsspiel in die Spitze, Kachunga wieder aus zentraler Position, 2:0. The cake was eaten! Wrobel reagierte zwar noch richtig, nahm Lehmann runter, brachte Jasmund und auch noch Kaya für den rotgefährdeten Schneider, aber es ging so gut wie nichts mehr. Die Räume waren nicht mehr wie in der ersten Hälfte vorhanden, das Schiedsrichtergespann unterbrach mit einigen zweifelhaften Foul-, Abseits- und (Nicht-) Vorteilsentscheidungen zudem jegliches Aufbäumen (wie es gegen Köln der Fall war) im Keim, und wenn man ehrlich ist, so richtig kam von RWE nichts mehr.

    Die Aggressivität und Leidenschaft der letzten Viertelstunde wie gegen Verl konnte nicht erneut in die Tat umgesetzt werden. Zum Teil auch deshalb, weil Timo Brauer und Suat Tokat so gut wie keine Akzente setzen konnten und Heppke sich nur sein übliches Fleißkärtchen erarbeiten konnte. Im Gegenteil, nach einer Witzelfmeterentscheidung fiel zu allem Übel noch das eindeutig zu hohe 3:0 und wenn unserem Techniker Suat Tokat dann noch so ein Kreisklasse-Ballverlust zentral vorm eigenen Sechszehner unterläuft, der on Top ein weiteres Gegentor nach sich zieht, weiß man, dass dies nicht unser Tag sein sollte.

    Egal, Größe zeigt, wer nach so einem Dämpfer nicht den Kopf in den Sand steckt, daraus lernt, selbstkritisch an sich arbeitet und spätestens gegen Bochum wieder kommt. Ich bin mir sicher, dass Waldemar Wrobel die richtigen Schlüsse aus dieser Niederlage ziehen wird und in den nächsten zwei Wochen, wenn sich der Kader vielleicht verletzungstechnisch noch ein wenig erholt und stabilisiert hat, wieder akribisch am nächsten Erfolg feilen wird. Fazit: Den Tag heute abhaken, gut trainieren und gegen Bochum wieder gallig (nach Wrobel) auf drei Punkte sein. Bei einem potentiellen Pflichtspiel in 32 Jahren zwischen Gladbach und RWE (hoffentlich dann wieder in Liga 1) werde ich allerdings den Rollator in der Ecke stehen lassen und einfach zu Hause zu bleiben...

     

    gez. Dangerous Dan

     

    P.S. DANKE Dan,

    gez. der Happo

     

     


     

     

    Rot-Weiss Essen gegen SC Verl - Kommentar von Happo

    01.September 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 3:1
    Tore: 0:1 Bluhm (12.), 1:1 Koep (14.), 2:1 Lenz (85.), 3:1 Lenz (89.)
    Zuschauer: 7712

    Immer wenn es gegen den SC Verl geht, muß ich an Angelo Vier denken. Bis 1995 spielte er beim SC und dort endete 2004 seine Karriere. Mit ihm stieg RWE in der Saison 1996/1997 aus der 2.Liga ab, obwohl der "Brecher" die Torjägerkanone holte. Typisch RWE ....könnte man meinen.

    Für Rot-Weiss geht es angeblich nur ums "Ankommen" in der Liga. Für mich stellt sich die Frage, wo sie ankommen, im Mittelfeld oder im oberen Drittel der Tabelle. Das Spiel gegen Verl ist da schon ein guter Wegweiser.

    Über 7700 Essener Fans , aus Ostwestfalen kamen die 12, pilgerten neugierig zur Hafenstraße.
    Zwei entscheidende Unterschiede zum Koblenz-Spiel waren bereits zu Anfang offenkundig, es war trocken und beide Mannschaften zeigten, daß sie gewinnen wollten.

    Von Beginn an entwickelte sich ein interessantes, wenn auch nicht hocklassiges Spiel. Die Führung der Gäste in der 12.Minute durch Bluhm mit einem echten Knaller, egalisierte nur 2 Minuten später der wiederum stark auftrumpfende Benedikt Koep. Wer gedacht hatte, jetzt dreht RWE richtig auf, der war einem Irrtum erlegen. Der SC kam viel zu häufig gefährlich in Nähe des Essener Tores, echte Chancen blieben aber Mangelware. Auch ein Verdienst des Maik Rodenberg-Vertreters, Adrian Schneider. Sehr gute Leistung !

    Auch in Halbzeit 2 änderte sich zunächst nicht viel am Geschehen. Die Wende zum Guten trug gestern den Namen Lukas Lenz. Als er für den noch nicht hundertprozentig fitten Supertechniker Suat Tokrat eingewechselt wurde, kam Schwung in die Angriffsbemühungen der Heimelf. Lemke und Heppke (mit einem fulminaten Lattenkracher) deuteten bereits an, daß es jetzt eng wird für Verl. Allerdings mußten die Gäste eigentlich im Anschluß an Heppkes Schuß ein Tor machen. Zum Glück für Rot-Weiss versiebten sie die glasklare Torchance kläglich.

    Stattdessen nickte Lukas Lenz zum 2:1 ein. Riesenjubel an der Hafenstraße. Es folgte ein weiterer Lattenkracher durch Heppke. Angeblich soll Markus vor dem Spiel zuviel "Latte to go" getrunken haben. Ein Gerücht halt.

    Als erneut Lukas Lenz per Kopf dem Gästekeeper keine Chance ließ und das 3:1 erzielte, lagen sich wildfremde Leute in den Armen. Ein tolles Gefühl.

    Sicher auch für Lukas, der gestern seinen zweiten Frühling erlebte.

    Es gab wie fast immer Licht und Schatten im Spiel der Essener. Aber der Siegeswille, die Kampfkraft, die mannschaftliche Geschlossenheit sind deutliche Signale für eine Zukunft im oberen Drittel der Tabelle. Und da ist die Truppe bereits angekommen.

    Gegen M´Gladbach 2 wird es natürlich nicht einfach zu bestehen, aber verstecken braucht sich die Wrobel-Elf auf keinen Fall. Zumal sich immer mehr Alternativen ergeben.

    Meinetwegen könnte es sofort losgehen.

    Ich sag´dann mal bis Sonntag !

     

    Euer Happo

     

     


     

    TuS Koblenz gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Happo

    27.August 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 0:0.
    Tore: 2, auf jeder Spielhälfte Eines
    Zuschauer: 3650

    Freitag 16:00 Uhr , Ort: Essen-Steele, Wetter: Schwülwarm aber trocken. Die Fahrt Richtung Koblenz beginnt. Mit an Bord Jascha, Nobbi, Willi, Super-Driver Achim und meine Wenigkeit, Fußballsachverstand pur. Trotz des Fehlens von Sicherheitschef HDKRWE fühlte ich mich absolut sicher.

    Ich war mir auch sicher, daß RWE in Koblenz gewinnen wird. Das Wetter, nein das Unwetter, machte es der Mannschaft aber erheblich schwerer, dies in die Tat umzusetzen.

    Selten kam mir der Spruch "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" so blöd wie falsch vor. Fußballnurmi und Tom123 können das bestätigen, gel ?!

    Mein Camcorder gab den Geist auf, sodaß ich noch nicht einmal die wenigen aufregenden Szenen zeigen kann.

    Der Rasen schien trotz des Dauerregens zwar glitschig, aber doch in einem passablen Zustand zu sein. Mit Klein-Klein Spielerei war allerdings kein Blumentopf zu gewinnen.

    Beide Mannschaften kamen über das Bemühen ein gutes Spiel zu liefern, nicht hinaus. Ein herrlicher Distanzschuß von Brauer mit einer ebenso tollen Parade vom Koblenzer Keeper blieb mir als Highlight in Erinnerung.

    Dem "Hausherren" Koblenz merkte man an, sie wollten , konnten aber nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, daß der TuS am Ende der Saison ziemlich weit unten in der Tabelle stehen wird. Auch der hochgelobte Heimkehrer Michael Stahl fiel nur einmal mit einem Warnschuß auf. Essener wissen halt, wie man mit Stahl umzugehen hat.

    In der zweiten Hälfte besaß RWE mehr Spielanteile, kurz flackerte der Siegeswille auf, aber zu kurz. Bis zur 90. Minute erspielten sie sich keine ernsthafte Tormöglichkeit. Der "Lange" , wie ich Holger Lemke gerne nenne, hätte fast den Siegtreffer erzielt, aber sein Schuß wehrte Keeper Yalcin klasse per Fuß ab.

    Mir wäre völlig egal gewesen, ob der Sieg verdient, das Spiel gut oder schlecht, die Klamotten trocken oder völlig durchnässt waren, 3 Punkte für RWE sind wichtiger. Aber es hatte nicht sollen sein, was im Endeffekt auch gerecht erscheint.

    Leider konnte auch die Bengalo-Einlage den Regen nicht vertreiben. Sah aber gut aus.

    Trainer Wrobel überraschte mich mit seinen Ein- und Auswechslungen. Kuta gab er für Jasmund die Chance, sich wieder in die Mannschaft zu spielen. Clever ! Auch Guirino hatte ich überhaupt nicht auf meinen Zettel. Der Waldi scheint wirklich ein Gespühr zu besitzen, den Kader immer auf Spannung zu halten. Bei ihm erhält jeder Spieler seine Chance.

    Die nächste Chance auf einen Dreier bestitzt Rot-Weiss am Mittwoch, wenn es gegen die unbequemen Verler geht.

    Denke mal, man sieht sich.....

     

    euer Happo

     

     


     

    Rot-Weiss Essen gegen SV Elversberg - Kommentar von Happo

    20.August 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 2:0
    Tore: 1:0 Holger Lemke (47 .), 2:0 Benedikt Koep (69 .)
    Zuschauer: 6360

    Fast hätte ich heute passen müßen. Ein grippaler Virus nagte ziemlich heftig an meinen Widerstandskräften. Doch gegen den RWE-Virus ist kein Kraut gewachsen. Selbst die übermächtige Pharmaindustrie hat endlich eingesehen,  es gibt es kein Gegenmittel.

    Bei herrlichem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen sollte man seine Kräfte einteilen. RWE schien genau diese Marschroute zu verfolgen, denn läuferisch agierte man in Halbzeit Eins doch ziemlich verhalten.
    Ich hatte den Eindruck, als wollte die Truppe erstmal antesten, was der Gast aus dem Saarland so zu bieten hat.
    Es schien eine Menge zu sein. Elversberg spielte forsch nach vorne, ohne jedoch Torgefahr auszustrahlen. Den Gästen fehlte die Durchschlagskraft, obwohl sie mit Krasniqi ( Boxer ? ) einen erfahrenen Haudegen in ihren Reihen haben. Essens Abwehr stand gut. Zur Not war ja auch noch Dennis Lamczyk jederzeit eingriffbereit.
    Das Spiel plätscherte mehr dahin, nur der „Gelbe“ Schiri sorgte immer wieder für Aufregung. Dieses kleinliche Pfeifen ging mir mit der Zeit richtig auf den Senkel. Im Zweifelsfall entschied er zudem eher für die Gäste.
    Das änderte sich erst so in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte.
    Dann hatte auch er begriffen, daß die Elversberger Spieler allzu leicht auf den Rasen niedersackten. 
    Gut gefiel mir das harte aber größtenteils faire Zweikampfverhalten  der Rot-Weissen.

    Für Halbzeit 2 hatte ich ein gutes Gefühl.

    Und ich täuschte mich nicht. Ahnung halt.
    RWE war von der 46.Minute an Herr im Haus. Schon 2 Minuten nach Wiederanpfiff zappelte der Ball im Netz der Gäste. Der wiederum super aufgelegte Holger Lemke schob die Kugel trocken zur 1:0 Führung in die Maschen.
    Jetzt kam endlich auch auf den Rängen Stimmung auf.
    Und die hielt bis zum Abpfiff und noch Minuten danach an.

    Rot-Weiss spielte und kämpfte einfach fantastisch und ließ den bisherigen Tabellenzweiten nicht den Hauch einer Chance.
    Es überraschte nicht, daß der überragende Benedikt Koep (mit einem fulminaten Flachschuß) das 2:0 erzielte und damit RWE endgültig auf die Siegerspur führte.

    Angst auf einen Ausgleich hatte ich nicht mehr.
    Die Überlegenheit war zu groß und offensichtlich.
    Ein Timo Brauer zeigte eindrucksvoll, wie wichtig er für die Mannschaft ist.
    Die Abwehr ließ nichts anbrennen, an der Defensivleistung insgesamt gab es kaum etwas zu kritisieren.
    Lediglich Lukas Lenz spielte unglücklich. Zu seiner Entschuldigung muß ich anmerken, er ist oft ein Einzelkämpfer und reibt sich in den vielen Zweikämpfen auf. Dadurch fehlt ihm wohlmöglich die Kraft seine Tormöglichkeiten zu verwerten.
    Ich bin aber überzeugt, daß der Knoten bald platzt, die Fans sollten ihm ein wenig Zeit geben.

    Wenn Tokat bald dazustößt, wird Lukas auch besser in Szene gesetzt werden.
    Da halte ich jede Wette !!!

    Überraschend für mich war das Fehlen von M.Kuta. Noch nicht einmal auf der Bank ? Hoffentlich nur eine Momentaufnahme.  

    Obwohl mir das Stauder heute nicht schmecken wollte, es war die richtige Entscheidung zur Hafenstraße zu fahren.

    So ganz nebenbei konnte ich zudem noch sagenhafte 60€ für die Aktionskasse einhamstern. Super-Driver Achim hat nochmal Gas gegeben und in seinem Umfeld auf die Spendertube gedrückt. Und Nobody, diesmal pefekt. J)

    Wie sooft sage ich Danke den Gönnern, Danke an die Mannschaft, an die Trainer , an RWE !

     

    Euer Happo 


     

    FC Köln II gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von HDKRWE

    13.August 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 2:1
    Tore: 1:0 Hornig (20 .), 2:0 Uth (24 .) 2:1 Vincent Wagner( 58.)
    Zuschauer: 3000

    Waldi Wrobel hat ja mal angekündigt, dass wir irgendwann auch mal wieder richtig einen vor den Latz bekommen werden….und nach den ersten gespielten 25 Minuten gestern in Köln hatte ich ehrlich die Befürchtung, dass sich die Prognose von Waldi im Rheinenergiestadion bewahrheiten könnte…..
    Aber der Reihe nach.

    Zunächst mal hat mich gestern die Wehmut gepackt, als ich dieses wirklich schöne Stadion betreten habe, denn bei meinem letzten Besuch dort vor 5 Jahren war RWE noch Zweitligist.
    Und genauso unbekümmert, wie RWE vor 5 Jahren als Aufsteiger gegen die Erste vom FC drauf los spielte, wurde auch gestern das Spiel begonnen.
    Es wurde ordentlich nach vorn gespielt und schon nach drei oder vier Minuten zimmerte Kevin Grund nach Flanke von Holger Lemke eine sehenswerte Direktabnahme auf das Kölner Tor.
    Allerdings gab es zwischen dem Gegner der Vorwoche - der zweiten Mannschaft von Mainz – und der zweiten Mannschaft des FC einen gravierenden Unterschied; der FC war spielerisch sowohl individuell, als auch was die Mannschaftsleistung angeht, nämlich noch eine Klasse besser als die Mainzer.
    Das war teilweise richtig schön anzuschauen.
    Aber da RWE dieser spielerischen Überlegenheit des Gegners genau wie gegen Mainz wieder Einsatzbereitschaft und Kampf entgegensetzte, konnte man sich trotz eben dieser unübersehbaren spielerischen Überlegenheit der Kölner ziemlich entspannt zurücksetzen.
    Denn RWE hat eigentlich nichts an Torchancen für Köln zugelassen.

    Als aber dann die Kölner nach zwei Aussetzern auf unserer linken Abwehrseite innerhalb von ein paar Minuten zwei Tore gemacht hatten (wobei allein das Dingen zum 2:0 schon das Eintrittsgeld wert war), hab ich unwillkürlich - siehe oben – an Waldis Prognose denken müssen.

    Aber unsere Jungs haben den Kopf nur kurz hängen lassen und Waldi hat mit der Herausnahme des gestern völlig neben seinen Schuhen stehenden Meik Kuta auch umgehend reagiert.
    (Sorry Meik, aber gestern wärst Du besser im Bett geblieben. Ich wünsche Dir, dass Du diesen persönlichen Horrorabend schnell wegstecken kannst)
    Lehmann wechselte auf die linke Abwehrseite, Jasmund kam für rechts und danach stand die Defensive wieder recht sicher und meine Sorgen hinsichtlich einer möglichen Klatsche waren schnell wieder verflogen.

    Denn in der zweiten Halbzeit war dann RWE-Time.
    Es wäre sicher übertrieben, von einem Spiel auf ein Tor zu reden, aber RWE hat mächtig Dampf gemacht.
    An Kölner Torchancen in der zweiten Halbzeit kann ich mich bis auf einen von Lamczyk grandios entschärften Konter nicht erinnern.
    Der Elfmeter zum Anschlusstreffer wurde durch den unwiderstehlich in den Kölner Strafraum eindringen Jasmund quasi erzwungen.
    Und es gibt bestimmt Schiedsrichter, die in späteren Szenen mit Lehmann und Lemke noch mal auf Elfmeter entscheiden hätten.
    Schade auch, dass Vennemann bei seiner Riesenchance in der Schlussminute einfach draufgehalten hat, anstatt am Keeper vorbei zu schieben.
    Kurzum, RWE hätte gestern einen Punkt mehr als verdient gehabt…..aber wie war das noch mal mit dem fehlenden Glück und dem dazu kommenden Pech?

    Aber gut; ich hab nach dem Spiel gegen Mainz geschrieben, dass wir solche Spiele (RWE-Kampf gegen spielerische Überlegenheit) noch öfter sehen werden; und eben nicht alle mit so einem guten Ausgang wie gegen Mainz.
    Nach einer Woche ist dieses Szenario nun schon eingetreten.

    Es wäre aber trotz der nicht gegebenen Elfmeter und der vergebenen Großchance auch sicherlich zu einfach, die Niederlage allein mit Pech zu erklären.
    Das Grundproblem war gestern für mich, dass RWE vor allem in der Drangperiode der zweiten Halbzeit teilweise die durch Kampf erarbeiteten Vorteile zwar nicht dem Arsch, aber mit den Beinen wieder umgestoßen hat.
    Ich will damit sagen, dass oft – viel zu oft – der Ball in Zweikämpfen super erobert wurde, aber anschließend ein unglaublicher Fehlpaß in die Beine des Gegners erfolgte oder aber – wenn ein Paß ankam – der Ball dem angespielten Spieler völlig versprungen ist.
    Die Szene von Kevin Grund in der ersten Halbzeit, als er auf links durch war und anschließend mit dem Ball über die Torauslinie gelaufen ist, passte auch in dieses Bild.
    Wobei meiner Meinung nach solche Szenen sicherlich nicht nur auf fehlende Technik, sondern teilweise auch auf immer noch große Nervosität in der neuen Liga zurück zu führen sind.

    Was soll’s?
    Letzte Woche hätte Mainz den Zähler verdient gehabt, gestern eben RWE.
    Bei „gerechten“ Spielausgängen hätten wir also jetzt zwei Zähler auf dem Konto.
    Von daher kann ich mit den drei bisher geholten Punkten verdammt gut leben.


     

    Rot-Weiss Essen gegen Mainz 05 II - Kommentar von HDKRWE

    07.August 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 2:1
    Tore: 1:0 Benedikt Koep (11.), 2:0 Kevin Grund (68.) 2:1 Eric Durm (73.)
    Zuschauer: 7160

    2:1 gegen Mainz II gewonnen, drei Punkte zum Auftakt……ich freue mich natürlich sehr über den gelungenen Start in die „neue“ Liga.
    Auch wenn meine Stimmung nach dem Spiel – und eigentlich auch schon während des Spiels – im Gegensatz zum letztjährigen Auftaktsieg - eher nachdenklich war.
    Und nach dem, was ich gestern so im GMS wahrgenommen habe war das offensichtlich nicht nur bei mir so.

    Aus nur einem gesehenen Spiel kann man natürlich keine endgültigen Rückschlüsse auf die Klasse der Regionalliga West in diesem Jahr ziehen.
    Aber ich persönlich fand die Spielweise und die Spielstärke dieser zweiten Mainzer Mannschaft absolut beeindruckend.
    Es war wirklich genauso, wie es Waldi Wrobel in der Pressekonferenz vor dem Spiel angekündigt hatte.
    Eine gut ausgebildete, technisch sehr versierte junge Truppe, die herzerfrischend drauf los gespielt hat.
    Mensch, da waren ja Bubis dabei, gegen die selbst unsere Jungspunde – natürlich nur äußerlich – wie Senioren gewirkt haben.
    Allein die Nummer 8 der Mainzer……einen Kopf größer als ne Parkuhr und Oberschenkel wie Trommelstöcke, hatte dabei aber ein Trikot und ne Hose an, die selbst Wladimir Klitschko zu groß gewesen wären……..
    Und diese Bubis haben RWE gleich am ersten Spieltag gezeigt, wie hoch die Trauben in diesem Jahr hängen.

    Kann natürlich sein, dass die vergangene „Highlightsaison“ meine Erinnerung an die Jahre davor ein wenig getrübt hat.
    Aber ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ein doch so großer Unterschied zwischen der fünften und der vierten Liga besteht.
    Man muss ehrlich sagen, dass die Mainzer einen Punkt mehr als verdient gehabt hätten.
    Und wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn ausgerechnet der „erfahrenste“ Mainzer Perchthold (wie kann man nur so blöd sein) nicht die rote Karte gesehen hätte.

    Aber ich rede hier schon viel zu viel über Mainz und vergesse dabei fast „meine Jungs“…..
    Es ist ja nun wirklich nicht so, dass ihnen dieser Sieg geschenkt worden wäre.
    Denn auch wenn er sehr glücklich zustande gekommen ist (man denke neben dem Spielverlauf nur an den abgefälschten Freistoß zum 2:0), so hat die Mannschaft ihn sich durch ihr 90minütiges Engagement und ihre Leidenschaft  verdient.
    Und das ohne die derzeit absoluten Leistungsträger Brauer und Tokat, durch deren  Fehlen wohl auch dem letzten Zweifler bewusst geworden sein dürfte, wie wichtig diese beiden aktuell für RWE sind.
    „Ersatzmann“ Stefan Grummel hat sicher kein schlechtes Spiel gemacht, hat aber eher unauffällig gespielt und konnte keine großartigen Akzente setzen.
    Dafür hatte ich gestern umso mehr Spaß an Holger Lemke.
    Unermüdlich, immer anspielbar, mit schönen Einzelaktionen (ok, nicht immer erfolgreich) und Flankenläufen; das war geil. Nicht umsonst kam die Flanke zur Führung vom „Fußballgott“.

    Abseits vom Sportlichen sind mir dann aber doch noch zwei Dinge mächtig sauer aufgestoßen.
    Nach der Ankündigung auf der Pressekonferenz vor dem Spiel hatte ich mich wirklich sehr darauf gefreut, gegen Mainz mal nicht „im Käfig eingepfercht „ zu sein.
    Warum der Gästebereich entgegen besagter Ankündigung dann doch nicht für die Heimfans geöffnet wurde, ist mir ziemlich schleierhaft.

    Richtig enttäuscht - nee, eigentlich schon entsetzt - war ich aber darüber, dass ich wieder etwas erleben musste, was mir das ganze letzte Jahr über erspart geblieben ist; nämlich Pfiffe gegen RWE.
    Diese Pfiffe können auch nur von RWE-„Fans“ gekommen sein, da die Anzahl der Gästefans doch recht „überschaubar“ war.
    Ok, es war sicherlich kein Pfeifkonzert, aber die Pfiffe waren deutlich zu hören.
    Man muss sich das mal vorstellen; RWE hat eine grandiose Saison hingelegt, liegt am ersten Spieltag als Aufsteiger gegen eine spielstarke Mainzer Mannschaft in Front, gerät dann ins Schwimmen und wird prompt von einigen Idioten ausgepfiffen.

    Natürlich sah am Schluss das dauernde Wegpöhlen der Bälle ins Nirvana nicht schön und teilweise fast schon hilflos aus.
    Sicher hätte ich auch lieber gesehen, dass man sich aus der Bedrängnis spielerisch elegant mit Hackentrick befreit und anschließend einen herrlichen Konter mit dem erlösenden 3:1 abschließt.
    Aber wenn ich so etwas sehen will, muss ich mir eben Spiele von Barca anschauen.

    Ich persönlich war gestern jedenfalls insgesamt mehr als zufrieden.
    Ich habe sicher kein richtig gutes und schon gar kein schönes Spiel von RWE gesehen.
    Aber ich habe eine RWE-Mannschaft gesehen, die 90 Minuten alles gegeben und so einen spielerisch überlegenen Gegner letztlich nieder gerungen hat.
    Es ist wohl keine sehr gewagte Prognose, dass wir solche Spiele in dieser Saison noch öfters erleben werden……und sicherlich werden nicht alle so ausgehen wie das Gestrige.
    Mir egal.
    Ich bin dabei.
    Und was immer passieren wird; pfeifen – um mit den Worten von Waldi Wrobel zu sprechen – werde ich höchstens mal durch die Hose, aber nicht gegen RWE.
    Bis Freitag.


     

    Rot-Weiss Essen gegen Union Berlin zum Zweiten... - Kommentar von Pottwahl

    31.Juli 2011:

    Eigentlich war meine Fahrt zum Pokalspiel überhaupt nicht geplant. Aber dem auf zwei Wochen terminierten Urlaub machten private Umstände und vor allem auch das miese Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

    Es blieben jedoch immerhin zwei herrliche Tage Friesland und zu meiner größten Freude konnte ich dann sogar auch noch meine Freundin, die an Fußball nahezu vollkommen Desinteressierte, zum einem anschließenden Besuch des GMS überreden.

    Nach einem spontanen Anruf beim UU-Security-Chief kam am nächsten Tag eine kaum noch für möglich gehalten Erfolgsmeldung: Manni hatte uns tatsächlich noch zwei richtig gute Tribünenplätze erkämpft. Dafür erneut hier in aller Öffentlichkeit unseren herzlichsten Dank!

    Tja, und so saßen wir nach ruhiger Fahrt über den „Friesenspieß“ plötzlich auf dem schmalen Rasenstreifen vor dem Stadion und ich wunderte mich, dass um halb sechs immer noch so wenige Leute aufgelaufen waren. Hatte ich Blödmann doch ausgeblendet, dass das Spiel erst um 20:30 Uhr angepfiffen wurde!

    Nun egal, so gab’s bei Bratwurst und Stauder erstmal etwas Zeit zum Nachdenken, wobei ich mich mit schnell wachsender Mulmigkeit jedoch daran erinnerte, dass meine Freundin das letzte Mal tatsächlich ausgerechnet gegen L Ü B E C K vor Ort gewesen war. GULP!

    Ich versuchte mich mit dem Gedanken zu beruhigen, dass RWE in der vergangenen Saison stets dann gewonnen hatte, wenn es auch zwischen uns beiden gut lief (um mich dann heftig darüber zu wundern, wie oft es dann also ziemlich gut zwischen uns gelaufen sein musste…), konnte meine Sorge vor einer richtigen Klatsche aber letztlich bis zum Spielbeginn trotzdem nicht überwinden.

    Auf dem Vorplatz entstand mittlerweile doch mehr Bewegung. Ich sah all die bekannten Forumsrecken aus der Region eintreffen (dem Herner gestand ich gar, ich ginge von einer 0:4-Schlappe aus!), freute mich über die erneuten RWE-Freundschaftsbeweise aus Bielefeld, Barfuß-City und vor allem natürlich darüber, dem guten alten Pfälzer Wolf nach langer Zeit mal wieder den Staub aus dem Polo-Shirt klopfen zu können.

    Und dann natürlich His Uralt Majesty’s Auftritt zusammen mit „TheVoice“, Manni Breuckmann, himself, seinen sympathischen Nachfolger beim WDR an seiner Seite. Ein wirklich schöner Moment, verbunden mit dem guten Gefühl, dass RWE auch in der neuen Saison wieder zu elektrisieren scheint. Auch wenn das Stadion zur Überraschung vieler am Ende doch nicht ganz ausverkauft war.

    Nun fehlte eigentlich nur noch das Geschenk der Mannschaft und trotz meiner großen Zweifel an einem Erfolg hatte ich mir vorgenommen, schon nur ein gutes Dagegen-Halten als ein solches Geschenk zu werten. Ich wollte mich einfach freuen, wieder hier zu sein und die Jungs spielen und kämpfen zu sehen. Was dann jedoch an Glück und Wahnsinn pur folgte, hat sogar meine geliebte Nachbarin mitgerissen. Rein sachlich ist es hingegen leicht zusammengefasst:

    Dass Union sicher einige hervorragende Einzelspieler hatte, konnte man schnell erkennen und ließ zunächst Böses ahnen. Aber dann wurde bald ebenso so schnell deutlich, dass diese Mannschaft noch nicht wirklich zusammengefunden hatte. Und diesem Manko setzte eine erneut viel Bissigkeit zeigende und Funken sprühende RWE-Mannschaft, in dem sich allem Anschein nach auch die Neuen einen guten Namen machen werden, eine ungeheure Energieleistung entgegen.

    Trotz des etwas glücklichen Verlaufs nach dem 1:0 durch „Capitano“ Brauer, der in HZ 2 sogar zunächst im 2:0 durch Koep mündete (er ist allerdings leider genau so wenig wie Lenz ein Mölders – hier sollte vielleicht taktisch etwas passieren!), dürfte auch ein neutraler Zuschauer zu dem Ergebnis gekommen sein, dass der bis zu diesem Zeitpunkt erkämpfte klare Sieg des Willens sehr verdient gewesen wäre.

    Dummerweise wollte Union in den letzten zehn Minuten dann aber auch noch und als schließlich bereits in der Nachspielzeit der Tritt in die Magengrube erfolgte und der Ausgleich fiel, fühlten sich vermutlich alle anwesenden RWE-Fans wieder an die vielen Last-Minute-Schläge aus vergangenen Zeiten erinnert.

    Aber da war ja noch meine Freundin neben mir! Und die sagte nach nur fünf gespielten Minuten der Verlängerung plötzlich staubtrocken:“Das gewinnt Rot-Weiss!“

    Und tatsächlich: Die Berliner gingen erneut eigentümlich verhalten und vorsichtig zu Werke und so ahnte auch ich wieder eine kleine Erfolgsmöglichkeit, sollte die 1. HZ der Verlängerung torlos ausgehen.

    Ja, und dann war RWE in der letzten Hälfte eigentlich sogar die bessere, zumindest die wesentlich aktivere Mannschaft und hätte mit ein wenig Glück durch erneut Koep sogar schon vorher in die zweite Runde einziehen können.

    Im Nachhinein betrachtet konnte es aber für alle zitternden, leidenden, schwer atmenden und letzte Anfeuerungskräfte mobilisierenden RWE-Fans natürlich keine bessere Dramaturgie geben als an diesem unvergesslichen Flutlicht-Abend:

    Elfmeter-Schießen, „Lammy“ im „Doppelknack“ und dann Vincent, der Terminator!!!

    Es war vollbracht und wären wir nicht mittlerweile doch etwas angeschlagen gewesen, wir hätten wohl noch Stunden feiern können. Ganz nebenbei auch noch das Gesetz der Serie zwischen meiner Freundin und mir, das tatsächlich immer noch Bestand hatte…

    Was für ein Urlaubsausklang!


     

    Rot-Weiss Essen gegen Union Berlin - Kommentar von Happo

    30.Juli 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 6:5 nach Elfmeterschießen
    Tore: 1:0 Timo Brauer (19.), 2:0 Benedikt Koep (72.), 2:1 Zoundi (82.) 2:2 Terodde (90.) Elfmeterschießen 4:3
    Zuschauer: 12701

    Was für ein Fußballabend, jedenfalls aus Essener Sicht !
    Spannung pur und das über 130 Minuten inclusive Elfmeterschießen. Die Spielanalyse kann ich getrost Waldemar Wrobel überlaßen. Für mich als Fan zählt heute nur das Weiterkommen.

    Die Vorfreude auf diesen Abend war besonders groß bei mir. Wann bekommt man schon mal als stinknormaler Fan die Gelegenheit gemeinsam mit Kult-Reporter Manni Breuckmann ein Spiel zu verfolgen ?! Die leichte Nervösität löste sich im Nu auf, weil Manni einfach ein echter Typ ist, ohne jegliche Allüren. Immer wieder ließ er sich mit Fans fotografieren und plauderte mit Hinz und Kunz. Die anderen Namen habe ich vergeßen. Dazu gesellte sich mit Stefan Kaußen, Sportreporter beim WDR 2 und Südafrika-Experte ein weiterer sehr sympathischer Fußballkenner hinzu. Schade, die Reportage vom Pokal-Hit hätte ich auch gerne gehört. Aber live ist immer besser.

    Auf ging´s Richtung "Westkurve". Wer Luxus erwartet hat, wäre enttäuscht. Man muß schon in der ersten Reihe stehen, um das Tor sehen zu können. Aber das Teil hat Charme. Und eine Theke mit netter Bedienung und reichlich Stauder. Kostenlos !!!!

    Aber ich war ja auch zum Fußballgucken gekommen und Fußball bei und mit RWE ist Droge genug. Jedenfalls gestern.

    Union Berlin agierte für meinen Geschmack viel zu abwartend, scheute das Risiko und spielte so Rot-Weiss in die Karten. Vom Beginn an spürte man, die wollen heute alles geben. Kein Vergleich zu den Pokalspielen gegen den HSV oder BVB.

    Als Timo Brauer zum 1:0 traf, brodelte die Hafenstraße. Torchancen der Gäste waren Mangelware. Die Pausenführung war auch für den "Blauen" Manni verdient.

    In der 2.Hälfte änderte sich zunächst nicht viel am Spielgeschehen. Die Essener machten es sich allerdings durch viele Fehlpässe unnötig selbst schwer. Trotzdem schien ein Sieg möglich und als der eingewechselte Benedikt Koep das 2:0 erzielte war ein Weiterkommen greifbar nahe. Erst jetzt machte Union mehr Druck , erhöhte das Risiko und der Anschlußtreffer fiel nicht unverhofft.

    Das Zittern ging los. Die Kräfte der Heimelf schienen verbraucht. In der 90. Minute trat dann ein was viele befürchteten. Der Ausgleich. Schockstarre bei den Essener Anhänger.

    Die Verlängerung ließ Schlmmes befürchten. Obwohl die meisten Fans vor dem Spiel einfach nur ein spannendes Spiel mit einer kämpfenden Truppe erhofft hatten, jetzt wollte man mehr.

    Die nervenaufreibenden 30 Minuten der Verlängerung blieben torlos. Herzkranke aufgepasst, ein Elfmeterschießen verengt die Koronargefäße ! Wer aber einen Keeper Marke Dennis Lamczyk hat, kann beruhigter die Sache verfolgen. Richtig , nicht getäuscht. Gleich den ersten Elfer killte der Rotschopf mit Bravour. Die weitere Abfolge erspare ich mir. Vincent Wagner, der Pokalheld von vor 4 Jahren mußte es wieder richten. TOOOOOOORRR !!

    Die kleine Sensation war perfekt. Der RWE ist wieder da. Wildfremde Leute lagen sich in den Armen. Selbst Manni war angetan von der Leistung der Roten. Super-Driver Achim blies in das Dreihorn , einem Relikt aus alten Westkurvenzeiten, was das Zeug hält.

    Jetzt kann kommen wer will, Rot-Weiss ist gerüstet.

    Neben Manni Breuckmann will ich ganz besonders den vielen großzügigen Spendern der Postkarten-Aktion danken. Und wieder waren es auch Fans, die unabhängig vom Gefallen einfach die Sache unterstützt haben. Das hat mir sehr imponiert. DIe Summe wird morgen aktualisiert, ich muß zu lange zählen.

    Beim nächsten Spiel stehe ich dann wieder auf der Nord mit all den tollen Menschen aus meinem Umfeld. Vielleicht kommt Manni ja dann auch mit, hehe.

    Einen ganz besonderen Gruß an die Pripar´s Detlef und Linne. Danke für euer Verständnis !


    Kaiserstuhl-Cup in Bahlingen : R W E - SC Freiburg 1 : 4 - Kommentar von Uwele

    24.Juli 2011:

    Aaaaalso – dann woll´n wer mal, nachdem ich von unserem über alle Zweifel erhabenen UU-Präse und „BOSS aller BOSSE“, HAPPO dem I., soooooo „lieb“ gebeten worden bin !

    Ob man zu dem „Dingens“ aber letztlich auch wirklich Spielbericht ( geschweige denn wie von HAPPO eindringlichst gefordert gar SPIELANALYSE ) sagen kann, oder es sich dabei nicht eher doch um einen subjektiv empfundenen „Erlebnisbericht“ meinerseits handelt, lasse ich jetzt einfach mal so dahingestellt. Da darf sich jeder seine eigene Meinung bilden ! Mir jedenfalls hat der Nachmittag am Kaiserstuhl Spaß gemacht. Reicht doch auch schon....Oder ???

    Das für mich Wichtigste erstmal gleich vorweg. Entgegen aller meteorologischen Vorhersagen fand die ganze Veranstaltung bei bestem ( vor allem TROCKENEN ! ) Fußball-Wetter statt, sodaß einem rundum gelungenen RWE-Nachmittag nichts im Wege stand.

    Im ersten Samstag-Spiel standen sich übrigens die Gastgeber vom Bahlinger SC ( Oberliga Baden-Württemberg ) und der FC Luzern aus der Schweiz gegenüber ( Endstand : 0 : 4 ). Aber das nur so am Rande !

    Um 17.00 Uhr jedenfalls stand dann endlich die RICHTIGE Mannschaft auf dem Platz.Und zwar in folgender Anfangs-Aufstellung :

    1 Lamczyk, 2 Lehmann, 3 Lemke, 6 Brauer, 10 Tokat, 11 Wagner, 13 Grund, 14 Rodenberg,

    18 Heppke, 21 Lenz u. 24 Kuta.

    Und was soll ich sagen. Ich war noch gar nicht wirklich damit fertig, mir die RWE-Aufstellung zu notieren, da hatte es bereits im Freiburger Tor eingeschlagen ! Geradezu überfallartig hatten unsere Jungs den noch nach Ordnung suchenden Bundesligisten einfach überrumpelt, und lagen durch ein Tor von Suat Tokat nach noch nicht einmal 3 gespielten Minuten mit 1 :0 in Führung. Was natürlich zur Folge hatte, daß die ohnehin schon prächtige Stimmung unter den mindestens 150 ( eher mehr ! ) mitgereisten RWE-Fans nochmals zusätzlich angeheizt wurde. Dazu möchte ich auch noch anmerken, daß unsere Fans sowieso wieder einmal die einzigen waren, die während der gesamten Partie zu hören waren. Von den anwesenden Freiburgern kam so gut wie gar nichts. Aber das kennen wir ja schon !

    Wie auch immer. Jedenfalls hat mir das, was unsere Jungs gegen den Bundesligisten geboten haben, heute schon mal wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn man solche Testspiele erfahrungsgemäß nie überbewerten darf. Aber das war heute eine sehr engagierte Leistung mit einer wieder einmal sehr hohen Laufbereitschaft des gesamten Teams. Was mir ( und nicht nur mir ) darüberhinaus sehr angenehm aufgefallen ist, war die Tatsache, daß die Jungs selbst in Bedrängnis fast immer versucht haben, sich spielerisch zu befreien, ohne „Langen Hafer“ nach vorne zu bolzen. Natürlich waren die Freiburger nach dem sehr frühen Rückstand im Folgenden feldüberlegen, aber wirklich zu zwingenden Torchancen kamen sie eigentlich nicht. Darum fiel der Ausgleich in der 30. Spielminute durch Reisinger auch eher überraschend. Bis dahin und auch während der restlichen ersten Hälfte stand unsere Hintermannschaft sehr diszipliniert und ließ kaum Möglichkeiten zu. Allen voran machte unser Neuzugang aus Bielefeld, Maik Rodenberg, einen sehr abgeklärten Eindruck, und versuchte immer wieder, das Spiel von hinten heraus sinnvoll zu eröffnen. Alles in Allem hatten unsere Roten keine allzugroße Mühe, den Spielstand von 1 : 1 mit in die Pause zu nehmen.

    Überhaupt – PAUSE !!!

    Endlich mal Zeit, mich wirklich „wichtigen“ Dingen zuzuwenden. Wie z.B. den erlittenen Flüssigkeitsverlust am nächsten Bierstand wieder auszugleichen. Oder mich endlich mal in Ruhe dem netten Ambiente des Kaiserstuhl-Stadions bzw. der mal wieder äußerst „adrett“ in rot und weiss gekleideten Mitmenschen um mich herum widmen zu können. Solch eine äußerst anspruchsvolle spielanalytische Tätigkeit fordert schließlich den ganzen Mann in mir. Mehr als 45 Minuten am Stück sind da einfach nicht drin – beim besten Willen !!!

    Viiiiieeeel zu schnell, nach meinem Empfinden, waren dann auch die lächerlichen 15 Minuten Pause auch schon wieder um, und der Spaß wich dem journalistischen Ernst ( Mensch HAPPO – äääährlich....) !

    Aber das was unsere Truppe dann zu Beginn der zweiten Halbzeit auf den Rasen zauberte, ließ mich schnell den in mir aufkeimenden „Arbeits-Frust“ wieder vergessen. Jedenfalls war in den ersten 20 – 25 Minuten der 2. Hälfte zwischen unserem RWE und dem Bundesligisten für mich kein Klassen-Unterschied mehr zu erkennen. Da standen sich zwei absolut ebenbürtige Mannschaften gegenüber. Auch und gerade was die spielerischen Momente betraf. Da bekam man von unseren Rot-Weissen stellenweise richtig schöne und schnell gespielte Ball-Stafetten zu sehen. Das nächste Tor hätte absolut auf beiden Seiten fallen können ! Es fiel dann aber in der 61. Spielminute durch Jendrisek schließlich aber doch zugunsten der Freiburger, nachdem Dennis Lamczyk 5 Minuten zuvor noch mit zwei tollen Paraden den Rückstand zunächst verhindern konnte.

    Ein kleiner Bruch ins Spiel kam dann, eigentlich erwartungsgemäß, durch die zahlreichen Auswechslungen zwischen der 65. u. 75. Spielminute. Vor allem durch die zeitgleich erfolgte Auswechslung der beiden kreativen Köpfe Suat Tokat u. Timo Brauer ging in der Folgezeit ein wenig die Ordnung verloren. Der Kräfteverschleiß gegen Ende des Spiels tat dann sein Übriges, so daß nach einem groben Abwehrfehler rund um die 75. Minute das 1 : 3 fiel, womit die Partie praktisch entschieden war. Das 1 : 4 kurz vor Schluß war dann aber eindeutig zu viel des „Guten“. Um 3 Tore schlechter waren unsere Jungs an diesem Nachmittag keinesfall !

    Man sollte, wie gesagt solche Vorbereitungs-Spiele zwar nicht zu hoch bewerten, aber dennoch bin ich nach dem heute Gesehenen vorsichtig zuversichtlich, was unser Pokalspiel am kommenden Freitag betrifft. In dieser Form brauchen sich unsere Roten jedenfalls nicht vor dem Zweitligisten Union zu verstecken. Zu verlieren hat die Mannschaft in diesem Spiel ohnehin nichts. Und was Freitag-Abends unter Flutlicht an der altehrwürdigen Hafenstraße alles möglich ist, dürfte allen RWE-Fans bekannt sein. Also : Lasst uns alle zur „Ruine“ pilgern, um unsere Jungs in die 2.Hauptrunde zu brüllen. Ich jedenfalls hatte heute im Breisgau Spaß an und mit unserer Truppe, und das werde ich auch Freitag-Abend gegen die „Eisernen“ aus Köpenick haben – Garantiert !!!

    So, und jetzt kann ich ganz einfach nichts anderes mehr machen, als zu hoffen, daß unser „Aller Gnaden“ HAPPO der I., Einzige und Unnachahmliche mit meinen, von hohem Fußball-Sachverstand geprägten, „Ausführungen“ zufrieden sein wird, und ich die hohen Erwartungen mit meinen „geistigen Ergüssen“ weitestgehend befriedigen konnte.

    Untertänigst und hochachtungsvoll der Herr OB aus BC – seineszeichens RWE-Verrückter aussem Süden unserer Republik !


     

    Auf Asche Auswahl gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von Happo

    09.Juli 2011:

    Die Fakten::
    Endergebnis: 2:2
    Tore: 0:1 Benedikt Koep (10.), 1:1 Herolind Vladi (40.), 2:1 Jason Munsch (53.), 2:2 Timo Brauer (64.)
    Zuschauer: 2200

    Vorbereitungsspiele sind eigentlich nicht so mein Ding. Wenn sich aber mein Geschäftsführer Pottwahl extra aus dem hohen Norden in den Essener Norden begibt, ist ein Besuch natürlich Pflicht.

    Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem die Rot-Weissen von Beginn an zeigten, daß sie die "Schmach" der Niederlage aus dem letzten Jahr vergeßen laßen wollten.

    Die 1:0 Führung durch Benedikt Koep fiel somit nicht überraschend. In der Folge verflachte das Niveau, wobei hier eher RWE in der Pflicht stand. Die Auswahl der Essener Amateurkicker deutete an, daß sie sich nicht kampflos geschlagen geben wollten. Keine Frage, der Ausgleich war verdient.

    Die 2.Hälfte gefiel mir insgesamt besser, auch von Seiten der Rot-Weissen. Timo Brauer unterstrich einmal mehr, wie wichtig er für die Truppe ist. Er ist ein wahrer Führungsspieler. Suat Tokrat wird auch in der neuen Saison für spielerische Glanzpunkte zuständig sein.

    RWE war feldüberlegen, die Amateure setzten aber immer wieder Nadelstiche. Ein herrlicher Konter schlossen sie eiskalt zur 2:1 Führung ab. Waldemar Wrobel wird sicherlich wegen der nicht nur in dieser Szene offenkundigen Mängel in der Rückwärtsbewegung, einen Schwerpunkt in den Trainingseinheiten darauf legen.

    Meine Kritik klingt vielleicht härter, als ich es meine. Es handelte sich nur um das erste Vorbereitungsspiel mit zahlreichen Neuzugängen.
    Ganz ehrlich , ich hatte große Probleme (wie immer) die richtigen Namen zuzuordnen. Das lag auch an den Schriftzügen auf den Trikots. Nix für Leute mit Sehbehinderung.

    Kaya konnte ich gut ausmachen und natürlich Rodenberg aufgrund seiner Statur. Hervorheben oder besonders schwach habe ich keinen "Neuling" gesehen.

    Gerade in der ersten Halbzeit wurde für meinen Geschmack zu wenig untereinander geredet. Ein Leader fehlte.

    Mit dem leistungsgerechten Unentschieden können beide Teams zufrieden sein.

    Es war insgesamt ein netter Abend, wenn ich mal von einer Horde Jugendlichen absehe ("Ey Alter, ey"), die verdeutlichten, wie wichtig doch der Sicherheitsbeauftragte HDKRWE nicht nur für meine Person ist. :-)

    Und so ganz nebenbei durfte ich 50€ für die Aktion "Unkaputtbar" einstreichen. Danke an die Spender, die hier nicht gesondert genannt werden wollen.

    Bis Neulich,

    euer Happo


    Sommerpause?... Nicht für Mathe-Maddin! - Der Gastkommentar

    04.Juli 2011:

    Für alle Interessierten einige Zahlen zur Zuschauerstatistik.
    Quelle: www.transfermarkt.de

    NRW-Liga 2010-2011:

    1. RWE      119.133 Zuschauer (Schnitt 7.008)
    2. Siegen      31.411 Zuschauer (Schnitt 1.848)
    3. ETB         11.515 Zuschauer    (Schnitt 720)
    .
    .
    .
    18. Beeck       4.907 Zuschauer    (Schnitt 307)

    Gesamt: 266.026 Zuschauer

     

    Damit hatten wir fast so viele Heimzuschauer wie die gesamte NRW-Liga zusammen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass wir auch bei den Auswärtsspielen immer in der Überzahl waren, so sind es sogar deutlich mehr Zuschauer als alle anderen 17 Vereine zusammen hatten.

    Beispiel:
    Zieht man beim ETB die Zuschauer aus dem ETB-RWE Spiel von ca. 6.800 ab, so kommt der ETB nur auf 4.715 Zuschauer (Schnitt 314). Bei unseren Nachbarn aus dem Süden der Stadt haben wir also die Zuschauerzahl der gesamten Saison mal eben mehr als verdoppelt.

     

    Auch einen Vergleich mit höheren Ligen brauchen wir nicht zu scheuen.

    Wir hatten in der NRW Liga immer noch mehr Zuschauer als alle Vereine der Regionalligen.

    Regionalliga-West:
    Seuchen Münster 95.670 Zuschauer (Schnitt 5.628)

    Regionalliga-Süd:
    Hessen Kassel 92.300 Zuschauer (Schnitt 5.429)

    Regionalliga-Nord:
    1.FC Magdeburg 77.940 Zuschauer (Schnitt 4.585)

     

    Selbst in der 3.Liga wären wir mit dem nur NRW-Liga Schnitt noch auf dem 5. Platz hinter den Traditionsvereinen bzw. 2.Liga-Aufsteigern Braunschweig, Dresden und Rostock sowie Offenbach.

    Obwohl dieser Vergleich stark hinkt. Wir hatten ja in der NRW-Liga so gut wie keine Begegnungen mit echten Zuschauermagneten und auch fast keine nennenswerten Gästezuschauer.

     

    DANKE an alle die dazu beigetragen haben !

     

    RWE war wer !   RWE ist wer !   RWE bleibt immer wer ! ! !

     

    Euer Maddin


     

    So geht´s nicht !

    19.Juni 2011:

    Am 18. und 19. Juni 2011 findet in Essen-Steele zum dritten mal das "Hits4Kids-Kinderfest" statt. Zahlreiche Attraktionen warten auf die Kleinen und wir freuen uns auf viele strahlende Gesichter. Gefeiert wird wieder rund um den Kaiser-Otto-Platz von 11 bis 18 Uhr. Wie auch schon in den Jahren davor wird es bunt, vielseitig und spannend!

    Die Eltern wird es freuen:

    Der Eintritt ist natürlich frei. Viel Spaß!

    Schirmherr der Veranstaltung - Peter Ustinov Stiftung

    Mit dabei:

    verschiedene Hüpfburgen

    Kinderkarussels

    Bungee-Jumping

    Allbau-Familienspaß

    Schalke 04 Fun-Arena u.a.

    Wie kann es sein, daß in der Heimatstadt des Traditionsclubs Rot-Weiss Essen dem "großen" Nachbar ungehindert eine feindliche Übernahme ermöglicht wird ?

    Wir sagen unmissverständlich NEIN dazu !

    Superdriver Achim hat uns auf das Thema aufmerksam gemacht. Selbstverständlich respektieren wir seinen Wunsch und veröffentlichen den folgenden, hervorragend formulierten Brief ....

    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    hier in Steele findet zur Zeit das „7. Essener Kinderfest“ statt.

    Neben diverser Karussells, Hüpfburgen, einem Kindertheater, ect.,

    hat auch „so ein komischer Fußball- Vorortclub (mit einer Turnhalle als Stadion)“ seine Zelte aufgebaut und betreibt eine „Fun- Arena“ für die Kids. Man hat den Großteil einer Wiese in Beschlag genommen und „alles“ in Blau- Weiß gehüllt! Leider mache ich diese Feststellung zum wiederholten Male und ich kann mich daran erinnern, dass vor nicht allzu langer Zeit(vor 3 Jahren?), dieser „Fußball- Parcours“ noch von Rot- Weiss Essen (durch Herrn Winkler) betrieben wurde!

    Das sich nun der „ungeliebte Nachbar“ diesen Part unter den Nagel gerissen hat und sich hier auf Essener Stadtgebiet breit macht, ist eine nicht hinnehmbare Situation!

    Mir sind die Gründe für die „feindliche Übernahme“ nicht bekannt, aber ich vermute einfach mal, dass es mit der schweren Gesamtsituation unseres Vereins in den letzten Jahren zusammen hängen könnte…

    Da wir ja nun quasi „wiedergeboren“ wurden und auch wieder Herr im eigenen Haus sind

    (allen Beteiligten ein dickes Dankeschön), sollte dem Verein Rot- Weiss Essen nichts im Wege stehen, klare Zeichen zu setzen und offensiv und forsch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit aufzutreten! Es kann nicht sein das der Fußballfan von morgen, in Essen von der Konkurrenz „abgegriffen“ wird, und wir tatenlos zusehen!!

    Und ganz davon zu schweigen, dass ich von meiner Wohnung aus einen unzumutbaren Blick auf dieses „Blau- Weiße Gedöns“ ertragen muss!! Ich habe als Sofortmaßnahme die  RWE- Fahne, trotz Sturmböen und sinnflutartigen Regenfällen, auf meinem Balkon gehisst!!!  Also, bitte dingend eine Korrektur dieses „Missgeschickes“ vornehmen!!!

    In der großen Hoffnung, dass beim „8.  Essener Kinderfest“ die Verhältnisse gerade gerückt sind, und RWE wieder das Zepter in der Hand hält, und ich obendrein nicht befürchten muss, eine Augenkrankheit zu erleiden…

     

    Sportliche Grüße aus dem rot- weissen Steele sendet,"

    (Name und Anschrift der Redaktion bekannt)

    an die Verantwortlichen nicht. :-))

     

    Ein weiteres Beispiel für die mangelnde Unterstützung und Präsenz innerhalb unserer Stadt verdeutlicht die Wandmalerei an der A40, initiiert vom Essener Großkonzern Evonik.

    Trotz aller Fehler, die der Verein in den letzten Jahren (Jahrzehnten) fabrizierte, er hat eine neue Chance verdient unterstützt zu werden.

    Wenn nicht in seiner Heimatstadt, wo denn sonst ?!

    Mit Dr.Welling an der Spitze ist Verläßlichkeit und verantwortliches Handeln an der Hafenstraße eingezogen. Das sollte honoriert werden !

    Danke Superdriver für den Hinweis.


     

    Alexander Thamm - Kommentar von HDKRWE

    06.Juni 2011:

    Mein Präsident hat in seinem Kommentar zum Thema „Alex Thamm“ ja mit einem dezenten, aber unmissverständlichen Hinweis zu verstehen gegeben, dass er u. a. auch von mir eine Äußerung zu diesem Thema erwartet.
    Ich will das gerne, aber auch schweren Herzens tun, auch wenn ich dabei zumindest zum Teil meine Ausführungen aus dem Reviersport-Forum wiederholen muss.

    Die Nachricht über die Nichtverlängerung mit Alex Thamm kam – das sehe ich genauso wie Happo I. – nach dem fast schon wochenlangen Hin und Her nicht so ganz überraschend.
    Überrascht war ich von der Begründung der sportlichen Leitung und stinkig war ich über die Art und Weise der Trennung.

    Aus meinen obigen Ausführungen lässt sich unschwer entnehmen, dass ich persönlich mit Alex Thamm verlängert hätte.
    Allerdings bin ich auch kein Trainer; und das hat auch einen guten Grund.
    Ich bin nämlich nur ein einfacher Fußballfan und alles andere als ein Fußballfachmann.
    Das Fachwissen von Wrobel und Jamro und deren Erkenntnisse aus der täglichen Trainingsarbeit fehlen mir völlig.
    Nach 40 Fanjahren würde ich sagen, dass ich mir in dieser Zeit ein „gefährliches Fußballhalbwissen“ angeeignet habe.
    Ich kann die Begründung der sportlichen Leitung für diese Entscheidung also absolut nicht widerlegen und ich muss auch  eingestehen, dass diese Begründung nicht unbedingt unplausibel klingt.
    Von daher muss ich diese Begründung akzeptieren……und tue das auch zähneknirschend.

    Über die Art und Weise der Trennung bin ich allerdings immer noch stinkig.
    Ein Spieler wie Alex Thamm – über dessen Verdienste für RWE man wirklich keine großen Worte mehr verlieren muss – hätte wahrlich einen anderen, einen würdigen Abschied verdient gehabt.
    Dieses Verabschieden durch die „Hintertür“ stößt mir mehr als sauer auf.
    Ich muß allerdings auch einräumen, dass mir auch nach langem Nachdenken kein passender Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Trennung eingefallen ist.
    Nach dem Aufstieg stand noch das Pokalfinale vor dem letzten Spieltag und danach die Abschlussfahrt der Mannschaft an.
    Wann wäre der „ideale“ Zeitpunkt für die Bekanntgabe gewesen?
    Wahrscheinlich gab es den wirklich nicht.

    Sei’s drum; Alex Thamm muss gehen und die sportliche Leitung hat damit eine höchst unpopuläre und sehr mutige Entscheidung getroffen.
    Wie gesagt akzeptiere ich diese Entscheidung und ich verdamme die sportliche Leitung auch nicht dafür.
    Wrobel und Jamro haben nach wie vor einen riesengroßen Kredit bei mir.
    Ich erhoffe und wünsche mir sehr, dass sie wie im Vorjahr das richtige Näschen hatten und haben.
    Dem Nachfolger von Thamm drücke ich die Daumen und ich wünsche ihm alles Gute.
    Meine Unterstützung hat er sicher, denn er kann am allerwenigsten etwas für die Trennung von Thamm.

    Bei Alex Thamm möchte ich mich von ganzem Herzen für das bedanken, was er mir und allen RWE-Fans im letzten Jahr gegeben hat und ihm alles Gute für die Zukunft wünschen.

    ICH WERDE IHN VERMISSEN


     

    Alexander Thamm - Kommentar von Happo

    05.Juni 2011:

    Die Nachricht schlug gestern wie eine Bombe unter den RWE-Fans ein.
    Rot-Weiss Essen und Alexander Thamm gehen getrennte Wege. "Wir haben ausschließlich aus sportlichen Gründen entschieden, den Vertrag mit Alex nicht zu verlängern", erläutert Team-Manager Damian Jamro die sicherlich nicht gerade populäre Entscheidung.

    Allerspätestens während der Aufstiegsfeier stand für mich fest, Alex Thamm wird RWE verlaßen. Der Abschied an sich war also keine Überraschung, vielmehr die Begründung und die Erkenntnis, nicht Alex hatte die Fernbedienung in der Hand, sondern der Verein. In dieser Form hatte ich den Ablauf nicht für möglich gehalten.

    Meine Worte vom 30.05.2011 sind somit wohl als falsch entlarvt worden. Es ging bei den Vertragsverhandlungen nach jetzigem Stand der Dinge nicht um das ewige, leidige Thema Geld. Für mich ein Novum in der Geschichte des Fußballs. Allerdings hat der gute Alex die finanzielle Komponente bei seiner Rede höchstpersönlich ins Spiel gebracht. Güldet das vielleicht als Mini-Entschuldigung ?

    Auch mit ein paar Stunden Abstand bleibt ein fader Beigeschmack, die rein sportlichen Aspekte als Begründung für die Trennung wollen mir einfach nicht schmecken.

    Interessant was Alex aus seiner Sicht dazu anmerkt. Kompliment, kein böses Wort von ihm.
    Lesenswert auch die Stellungnahme von Herrn Jamro.

    Die sportliche Einschätzung wurde von Profis vorgenommen. Nach wie vor bin ich fest davon überzeugt, daß Waldemar Wrobel und Damian Jamro eine Menge Fußballsachverstand besitzen (jedenfalls mehr als ich) und die Lage auch in Punkto Zukunftsausrichtung der Truppe richtig einschätzen. Außerdem sind sie immer nah dran, Internas bleiben dem gemeinem Fan halt verborgen.

    Die Verantwortlichen waren sich sicher im Klaren, daß die Trennung von Alex Thamm nicht kritik- oder gar emotionslos von den Fans aufgenommen wird. Die Heftigkeit der Reaktionen dürfte allerdings so nicht erwartet worden sein.

    Mich stört die langwierige Dauer der Verhandlungen, der Zeitpunkt bzw. die Bekanntgabe der Entscheidung . Hätte man Alex Thamm nicht gebührend am letzten Spieltag verabschieden können ? Wäre ihm zu gönnen gewesen. Gleichzeitig hätten die Fans Gelegenheit gehabt, ihm einen würdigen Abschied zu bereiten.

    So ganz traue ich dem Braten nicht.

    Vielleicht bringt die Zeit ein paar Antworten. Leider habe ich die Weisheit nicht gepachtet, meine Einschätzung wird und muß auch nicht von Anderen geteilt werden.

    Wie meine Mitstreiter HDKRWEund Pottwahl das Thema Alex bewerten, weiß ich nocht nicht. Da kommt bestimmt auch noch was.

    Ich hoffe, die Stimmung kippt jetzt nicht dauerhaft. Eine "Heile Welt" wie uns Uwe so treffend formulierte, gibt es auch bei RWE nicht.

    Mir würden schöne Zeiten reichen.

    Bis Neulich,

    euer Happo


     

    Rot-Weiss Essen gegen Fortuna Köln - Kommentar von Happo

    30.Mai 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:3
    Tore: 0:1 Hamdi Dahmani (21.) ,0:2  Fabian Montabell  (51.), 0:3 Fabian Montabell (54.)
    Zuschauer: 10204

    Die Fakten sprechen für sich. Es war eine in dieser Höhe nicht zu erwartende Niederlage gegen die Fortuna aus Köln. Schade, aber kein Beinbruch und letztendlich nur ein kleiner dunkler Klecks auf eine ansonsten in allen Belangen hervorausragende Saison.

    Zum Spiel kann ich ansonsten nicht viel schreiben. Köln wollte an diesem Tag den Sieg, Essen konnte kräftemäßig nicht viel dagegen setzen. Der Akku war leer.

    Trotz der Niederlage herrschte eine ausgelassene Stimmung. Geärgert habe ich mich allerdings über die Fantrennung auf der Nord. Für ein paar Kölner Gäste erschienen mir die "Sicherheitsvorkehrungen" einfach zu überzogen. Wieder einmal wurden die treuen Fans im Käfig eingepfercht. Denke aber, der Verein ist hier schuld- und machtlos ?!

    Cut:

    Bei strahlendem Sonnenschein begann der RWE-Tag mit einem Mittagessen und Trinken bei "Ente", Mitten im Pott. Unsere Freunde aus Ostwestfalen, Mitglieder des Armina Bielefeld Anhängerclub "Priscum Parmularium" erschienen mit einer Abordnung von 6 hungrigen Hochkarätern, Präfect Micha, EBF, AltHSVler, Tristan, Mike und Enrico. Man merkte ihnen förmlich an, sie hatten Spaß am und in Essen. Bei dieser Runde auch keine Frage. Maddin mit seiner sympathischen Crew, Kachelschlampe, Steffie und sämtliche UU´s garantieren für gute Laune. Leider fehlte der Präses der kleinen fliegenden Bälle und uns Uwe aus Barfuß-City.

    Jungs, hoffe es geht euch (bald wieder) gut !

    Gesättigt und kehlenmäßig aufgewärmt ging es dann zur Ruine Georg-Melches Stadion.
    Auch hier wieder herzliche Begrüßungen, Schulterklopfen und Händeschütteln. Und endlich konnte ich den frischgebackenen Deutschen Meister und Boxsportkenner, Mister TuS Körne himself "Lappes" in die Augen schauen. Junge komme bald wieder, Du paßt hierhin und bist immer gern gesehen. Ährlich ! Dazu lernte ich die Bayrischen RWE-Fans von Regie-Ikone Reinhard kennen. Viel mehr geht nicht.

    Nach dem Abpfiff gab es kein Halten mehr. Nicht nur blasentechnisch. Der heilige Rasen war fest in Händen und Füßen der RWE-Fans. Einmal 2 - 3 Minuten (zu mehr reicht die Kondition nicht) mit den "Jungen Wilden" ein Meisterschaftspiel bestreiten dürfen, ein Traum.

    Auf dem Vorplatz zur Osttribüne ging derweil die Post ab. Mannschaft und Verantwortliche präsentierten sich gemeinsam mit diversen Musikern (u.a. die Cafe Nova Staudertrinkers) auf einer mobilen Bühne.

    Die Ostwestfalen mußten notgedrungen ihre Heimreise antreten. Ruhrpirat Sascha schaffte es gerade noch für Umarmungen zur Stelle zu sein. Es ist schon eine tolle Sache, solche Freunde an seiner Seite zu wissen. Ganz herzlichen Dank an Gästebuch-Gott Detlef für das gerahmte Pokalsiegerfoto und natürlch für das Aufsteigershirt. Marlies, ich hoffe ihr kommt jetzt finanziell noch über die Runden. Daß der Präfect Micha seinen Datenstick verloren hat, bleibt hoffentlich ohne große Folgen. Enrico will sich ein Täto vom RWE-Emblem anfertigen laßen, stimmt doch , nä ?! Ein Gegenbesuch unsererseits ist absolute Pflicht, ein Muß. Übrigens, nach glaubwürdigen Zeugenaussagen wurden in der Halbzeitpause die Bielefelder vom Stadionsprecher herzlich begrüßt. Wo hatte ich da meine Ohren ?

    Hingehört habe ich bei der Ansprache von Alexander Thamm, der immer wieder von Fans und Mannschaftskollegen aufgefordert wurde, seinen Vertrag zu verlängern. Wir müßen uns wohl alle bis Freitag gedulden, dann geht es nämlich um das einzig Wahre, dem Geld. Alles Andere ist Kokolores. Sprüche wie Herzensangelegenheit oder neue Herausforderungen kann ich nicht mehr hören. Ich würde mich riesig freuen, wenn Alex sich für RWE entscheidet. Wenn nicht, geht RWE davon nicht unter, denn die Essener sind "UNKAPUTTBAR".

    So, erstmal Luft holen, die Saison und den letzten Spieltag verdauen. Fällt schwer, denn Woddy, Mattes, die Oer-Erkenschwicker-Fraktion und viele Andere legten gestern ein Stauder-Tempo vor, bei dem ich kaum mithalten konnte. Und das will was heißen.

    Fotos jetzt online , Danke mal wieder an Micha für seine Mithilfe !

    Bis Neulich,

    euer Happo


     

    ENDSPIEL um den Niederrheinpokal -
    SSVg Velbert gegen Rot-Weiss Essen - Kommentar von "Dangerous Dan"

    27.Mai 2011:

    Die Fakten:
    Endergebnis: 0:1
    Tore: 0:1 Timo Brauer (71.)
    Zuschauer: ca 4000 im Stadion Puste....äh Sonnenblume

    Wow, was für eine Saison!

    Mit dem Pokalsieg im beschaulichen Velbert hat die junge Truppe um ihren besonnen, fachkundig und letztendlich  ebenfalls meisterlich agierenden Trainer Waldemar Wrobel das i-Tüpfelchen auf eine unterhaltsame und absolut erfolgreiche Spielzeit gesetzt.

    Gerade ich selbst, der  sich über mehr als zwei Dekaden in deutlich höheren sportlichen Ballsportsphären als unsere momentanen Jungkicker bewegt hat (wenn auch mit einer etwas kleineren, dafür aber um so schneller fliegenden Kugel), weiß noch sehr genau , wie schwer es ist, sich viele Wochen später dann nochmal auf eine wichtige Sache punktgenau zu konzentrieren, wenn man einen absoluten Saisonhöhepunkt recht frühzeitig erfolgreich bewältigt hat (wie RWE den Aufstieg in Siegen).

    Angesichts dieser Situation hat Rot-Weiss gestern abend zwar sicher nicht den ‚Deutschen-Fußball-Schönspielpreis‘ gewonnen, aber mit dem Pokalsieg einen weiteren kleinen, sehr wichtigen Schritt in eine bessere Zukunft getätigt. Dafür zolle ich ALLEN Beteiligten, die den großen hinterlassenen Scherbenhaufen ihrer  stümperhaften Vorgänger zusammengekehrt haben, meinen uneingeschränkten Respekt! Nochmals danke an das junge, erfolgshungrige Team , die unglaublichen Fans, den Insolvenzverwalter, Waldi Wrobel, Doc Welling & Co.

    Das Match gestern abend präsentiert sich in der Retrospektive als nicht gerade hochklassig, aber durchaus unterhaltsam und ziemlich spannend.
    Nachdem die Velberter in der Anfangsphase dank ihrer ‚Lufthoheit‘ im RWE-Strafraum zu einigen guten Einköpfmöglichkeiten (Rettung auf der Linie, Pfostentreffer) gekommen waren, übernahm Rot-Weiss zumindest weitestgehend die Ballkontrolle (vor allem dank eines überragenden läuferischen und lenkenden Timo Brauers) und erlangte ebenfalls die eine oder andere Chance, wovon der Schuss Leon Enzmanns, nach schöner Einzelleistung, als beste Gelegenheit, sein Ziel nur knapp verfehlte.

    Torlos ging es in die Halbzeit.

    Nach Wiederanpfiff verflachte das Spiel noch mehr, weil auch Timo Brauer ein wenig untertauchte.
    Der Weckruf ertönte, als ein Velberter Stürmer in halb-linker Position gleich drei Essener Abwehrspieler ‚vernatzt‘ hatte und dann aus zentraler Position den vorher nicht immer sicher wirkenden Dennis Lamczyk mit einem platzierten Flachschuss zu einer Glanzparade zwang. Wenig später hätte Jasmund völlig freistehend einnetzen müssen.

    Dann kam das, was ich schon unterschwellig erhofft hatte.
    Wie so oft in der bisherigen Saison, hatten sich die Rot-Weissen den Gegner auch hier mit gefühlten 65% Ballbesitz ‚zurechtgespielt‘. So führte eine plötzliche Mini-Offensive zu der einen, spielentscheidenden Velberter Unkonzentriertheit:
    Nach einem Freistoß von Cedric Vennemann und einer Kopfballstafette, war es dem besten Mann auf dem Platz, Timo Brauer, vergönnt, die Kugel final einzunicken.

    Überschwengliche Freude bei den wieder unzählig mitangereisten RWE-Anhängern! Dank des unermüdlich wühlenden und Bälle gewinnenden Sebastian Koep (für mich neben Brauer bester Essener) konnte Rot-Weiss noch zwei gute Kontermöglichkeiten durch die eingewechselten Lenz und Lehmann verbuchen, die jedoch recht kläglich vergeben wurden. Im Gegensatz dazu brannte dafür im Essener Strafraum nichts mehr großartig an. Es folgte der Abpfiff und grenzenloser Jubel.

     Dazu kommt die wichtige Einnahme durch den Einzug in den DFB-Pokal, plus potentielle attraktive Gegner, die das Führen des Füllfederhalters zur Vertragsunterschrift vom letzten verbleibenden Nichtunterzeichner, Alexander Thamm, für ein paar Euro on-top etwas erleichtern sollte.

    Fazit: Eine Saison, die nicht besser, erfolgreicher und unterhaltsamer hätte laufen können. RWE befindet sich auf dem richtigen Weg. Auch die bisherigen Neuverpflichtungen zeigen, dass mit Besonnenheit und Weitsicht weiteragiert wird. Ich bin mir relativ sicher, dass die Jungs auch in der höheren Klasse bestehen werden und von unserem sachkundigen Trainer und Motivationskünstler, Waldemar Wrobel, kontinuierlich, der neuen Situation entsprechend, weiterentwickelt werden.

    Da auch ich mich zu den besonnenen und bescheidenen Exemplaren unserer Gattung zähle, wage ich von daher schon jetzt eine erste vorsichtige Prognose für die nächste Spielzeit: Platz 5...!

    Anmerkung vom Präses:
    Danke Daniel für den unverhofft eingetrudelten Spielbericht von Dir.
    Ich hätte ihn nicht besser verfassen können. :-))


    Was für mich und auch HDKRWE noch wichtig war an diesem Tag:

    Mit Dirver Achim weiterhin ungeschlagen, auch im Pokal !!!!!!!!!
    Die Unterstützung der Pripar´s Fraktion mit "Helmchen Linne" und "Experte AltHSVler" ist nicht hoch genug zu bewerten...Danke Jungs, ihr könnt wieder kommen, immer wieder....
    Uns Uwe düst über 600 KM für das Spiel aus Dornstetten-Mitte und kann aufgrund diverser Staus das Spiel erst mit gut 30minütiger Verspätung verfolgen. Vielleicht war es auch besser so, seine Konzentration reicht halt nicht mehr für 90 Minuten , hehe.

    Halt ! Noch was. Der Präfect Micha hat die vom OldHSVler geschossenen Fotos auf der Homepage der Pripars veröffentlicht.

    Auch dafür herzlichen Dank. Wieder weniger zu tun für mich. :-))


     



     

     

     

     

     

     

     

     

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